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Radio Hamburg

Skispringen

Medaillensegen für das deutsche Team

Krasnaja Poljana , 12.02.2014
Carina Vogt, Olympia, Skispringen, Picture Alliance

Carina Vogt (Mitte) gewinnt im Skispringen die Goldmedaille.

In der ersten Olympia-Entscheidung der Skispringerinnen fliegt Carina Vogt zu Gold. Damit erfüllt sich für die 22-Jährige der größte sportliche Traum.

Nach ihrem Gold-Flug in die olympischen Geschichtsbücher kauerte Carina Vogt eine gefühlte Ewigkeit im Auslauf. Dann fiel sie beim Anblick der historischen 1 weinend in den Schnee und wurde von ihren Teamkolleginnen vor Freude schier erdrückt. Bei der Olympia-Premiere des Damen-Skispringens krönte sich die 22-Jährige am Dienstag zur ersten Olympiasiegerin und sorgte mit ihrem zugleich ersten Karriere-Erfolg für das vierte Gold der deutschen Mannschaft bei den Winterspielen in Sotschi.

Überschwängliche Freude

„Ich kann noch gar nicht fassen, was hier passiert ist. Die Sekunden, bis das Ergebnis an der Anzeigetafel aufleuchtete, waren schrecklich. Ich kann das gar nicht glauben“, beschrieb Vogt unter Freudentränen ihre Gefühle. „Zum Glück waren meine Teamkolleginnen gleich da und haben den Moment mit mir genossen.“

Auf die Gratulationen im Deutschen Haus verzichtete Vogt angesichts der späten Stunde. Weit nach Mitternacht musste sie noch die Dopingprobe absolvieren. Auch Glückwünsche aus der Heimat hatte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht entgegengenommen. „Mein Handy ist immer noch in meiner Tasche oben im Anlaufturm. Ich habe es noch nicht geschafft, einen Blick darauf zu werfen“, sagte Vogt. Einen besonderen Dank schickte sie an die Mama: „Ohne sie hätte ich das nicht geschafft. Sie hat mir ermöglicht, den Sport auszuüben.“

Erwartungen wurden übertroffen

Auch Bundestrainer Andreas Bauer war aus dem Häuschen. „Wir hatten mit Rang zwei oder drei geliebäugelt. Aber Olympia und der Sport schreiben immer wieder neue Geschichten“, jubelte Bauer über den unerwarteten Triumph und dankte seinem gesamten Trainerteam: „Was sich in den vergangenen drei Jahren aufgebaut hat, ist einmalig.“.

Favoriten auf die Plätze verwiesen

Am Morgen war Vogt mit Halsschmerzen aufgestanden. „Ich dachte nur: Jetzt geht es bei ihr auch los“, berichtete Bauer. „Aber die Ärzte haben tolle Arbeit geleistet.“ Mit 103 und 97,5 Metern verwies die Bundespolizistin aus Degenfeld in einem dramatischen Finale die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz um 1,2 Punkte auf Rang zwei. Dritte wurde die Französin Coline Mattel vor Top Favoritin Sara Takanashi aus Japan, die in diesem Winter zehn von 13 Weltcups gewonnen hatte.

(dpa / ste)

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