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Radio Hamburg

Sotschi 2014

Maria Höfl-Riesch will Gold holen

Krasnaja Poljana, 09.02.2014
Maria Höfl-Riesch

Maria Höfl-Riesch fährt in Sotschi ganz weit vorne mit. Die Kombiniererin will Gold holen.

Maria Höfl-Riesch gilt als große Goldhoffnung. Nach ihrem Auftritt als Fahnenträgerin will die Weltmeisterin gleich die erste Medaillenchance nutzen.

Nach dem "Gänsehautgefühl" bei der Eröffnungsfeier hofft Fahnenträgerin Maria Höfl-Riesch jetzt auch auf der Piste auf unvergessliche Momente. Drei Tage nach ihrem feierlichen Auftritt will die Doppel-Olympiasiegerin am Montag (10.02) in der Super-Kombination aus Abfahrt (8.00 Uhr) und Slalom (12.00 Uhr) gleich ihre erste von mehreren Medaillenchancen in Sotschi nutzen. "Größer ist der Druck deswegen bestimmt nicht. Aber die Erwartungshaltung ist natürlich sehr groß, auch die eigene", betonte sie. "Natürlich bin ich angespannt, das ist ja ganz klar. Es geht zum ersten Mal um eine Medaille", meinte die Teamleaderin nach dem letzten Training am Sonntag.

Höfl-Riesch holte Gold in Vancouver

Als Weltmeisterin von Schladming und Goldmedaillengewinnerin bei den Vancouver-Spielen ist die 29 Jahre alte Skirennfahrerin eine große Anwärterin auf den Sieg. «Das ist klar, dass Maria da eine von den Favoritinnen ist Optimismus bei den deutschen Alpinen, denen eine Medaille zum Auftakt auf dem Weg zu den vorgenommenen drei Plaketten in den Bergen von Krasnaja Poljana viel Schwung geben könnte. Die Verantwortlichen wissen: Auf Höfl-Riesch ist bei Großereignissen seit 2009 immer Verlass. Als einzige Weltcup-Fahrerin mit 25 oder mehr Podestplätzen sowohl in Abfahrt als auch im Slalom ist die Ausnahmeathletin für den Kombinationstitel prädestiniert.

Nur fünf verschiedene Gewinnerinnen seit 2010

Seit ihrem Kombinations-Olympiasieg vor vier Jahren gab es in neun Rennen in dieser Disziplin bei Weltcups oder Weltmeisterschaften nur fünf verschiedene Siegerinnen. Die verletzt fehlende Lindsey Vonn (USA) siegte zweimal, Vorjahresdominatorin Tina Maze aus Slowenien dreimal - ebenso wie Höfl-Riesch. Die Generalprobe im Januar in Altenmarkt-Zauchensee entschied überraschend die Kanadierin Marie-Michele Gagnon für sich. "Es gibt nur fünf, sechs Leute, die um Podestplätze fahren, in allen anderen Disziplinen sind es mehr", räumte Höfl-Riesch ein. Auch wenn die Kombi im Weltcup nur eine untergeordnete Rolle spielt: Olympiasieg bleibt Olympiasieg. "Es gibt bei Großereignissen dafür genauso eine Goldmedaille wie für alle anderen Disziplinen."

(dpa/fbu)

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