Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Im Speerwurf

Christina Obergföll gewinnt Goldmedaille in Moskau

Moskau, 18.08.2013
Christina Obergfäll, Speerwurf, Goldmedaille, Moskau 2013

Christina Obergfäll freut sich über ihre Goldmedaille im Speerwurf.

Endlich Gold! Speerwerferin Christina Obergföll hat die glänzende Bilanz der deutschen Leichtathleten am Schlusstag der WM in Moskau weiter aufpoliert.

Die Offenburgerin feierte nach fünfmal Silber bei großen Meisterschaften überglücklich ihren ersten internationalen Titel.

Vier Goldmedaillen für Deutschland

"Jetzt habe ich es geschafft, bin endlich, endlich die Vollendete. Ich habe den kompletten Medaillensatz, jetzt brauch mir niemand mehr zu kommen", sagte sie am ARD-Mikrofon. Mit den Weltmeistern Obergföll, Raphael Holzdeppe, Robert Harting und David Storl sowie zwei zweiten und einen dritten Plätzen reist der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) aus Russland ab, hat damit die gleiche Medaillenzahl wie in Daegu 2011 (3-3-1) - erstmals seit 1999 aber wieder vier Goldene darunter!

Siegesweite mit 69,05 Metern im zweiten Versuch

Den Ruf als "ewige Zweite" legte Christina Obergföll ab und wurde als zweite Deutsche nach Steffi Nerius 2009 Speerwurf-Weltmeisterin. Schon in der Diamond League hatte sie dieses Jahr alles abgeräumt, war international ungeschlagen geblieben. Und in der Stunde der Wahrheit zeigte sie sich diesmal nervenstark. Ihre Siegesweite von 69,05 Metern warf sie im zweiten Versuch. "Es lief nicht alles rund, aber sie hat es gebracht. Absolut geil!", freute sich Trainer und Freund Boris Henry. Zweite wurde die Australierin Kimberley Mickle mit 66,60 Meter vor Maria Abakumowa aus Russland, die mit 65,09 Meter ihren Heimvorteil nicht zur Titelverteidigung nutzen konnte. Mit 64,78 Meter kam Ex-Europameisterin Linda Stahl aus Leverkusen auf den vierten Platz.

Usain Bold will Carl Lewis übertrumpfen

Der Superstar hieß wieder einmal Usain Bolt: Der 26-Jähriger wollte am Sonntag (18.8.) mit der jamaikanischen Sprintstaffel seinen dritten Titel im Luschniki-Stadion holen und damit Carl Lewis als erfolgreichsten WM-Athleten übertrumpfen. Zuvor hatte Bolt, der über 100 und 200 Meter gewann, siebenmal WM-Gold auf seinem Erfolgskonto. Dazu kommen zwei Silbermedaillen.

Medaillenspiegel: Deutschland auf Platz vier

Mit 66 Athleten und einer jungen Mannschaft (Durchschnittsalter: 25 Jahre) war der DLV angereist und zeigte sich auf einem guten Weg Richtung WM 2015 in Peking und Olympia 2016 in Rio de Janeiro. "Wir fahren mehr als zufrieden nach Hause. Und viermal Gold ist das Sahnehäubchen», resümierte DLV-Präsident Clemens Prokop. Bis Rio sieht er sogar noch Luft nach oben: "Das Niveau und Potenzial kann noch höher werden. Es ist die Mannschaft der Zukunft." Bemerkenswert: Rund 80 Prozent der DLV-Starter zeigten in Moskau ihre Bestform oder übertrumpfen sie sogar. Das Tief von Peking 2008 mit nur einer Bronzemedaille für Obergföll ist jedenfalls längst überwunden. Im Medaillenspiegel lagen die Deutschen nach dem Obergföll-Coup auf Rang vier hinter Russland, den USA und Kenia.

 

(dpa/mgä)

comments powered by Disqus