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Radio Hamburg

Karriereende

Olympiasiegerin Britta Steffen beendet ihre Schwimm-Laufbahn

Berlin, 27.09.2013
Steffen, Schwimmen

Schwimmstar Britta Steffen beendet mit 29 ihre Karriere. Sie hat alles erreicht, was man als Sportler erreichen will, verkündet ihr Management.

Eine der größten deutschen Schwimmerinnen, Britta Steffen, beendet ihre Laufbahn. Ihr Management verkündete diese Entscheidung am Freitag den 27. September.
 

Mit einer einfachen E-Mail beendet die Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ihre eindrucksvolle Schwimmkarriere. Nach eigenen Worten macht sie dies in dem Bewusstsein, dass  sie zu den Besten der Welt gehört.

Karriereende mit 29

50 Tage vor ihrem 30. Geburtstag stellt Steffen klar, was viele schon geahnt hatten. Ihr viel es schwer, die nötige Motivation und Energie für ein oder sogar drei weitere Jahre im Kampf um Goldmedaillen aufzubringen. Die Schwimmerin hatte alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. 18 Goldmedaillen von Olympia, WM und EM zieren ihre Sammlung.  Deshalb waren Auftritte bei der Europameisterschaft 2014 und bei Olympia 2016 kein Anreiz mehr für Steffen. 

Steffen gewann achtzehnmal Gold

In der Vergangenheit hatte sich die 29-jährige mehrfach nach längeren Wettkampfpausen in die absolute Weltspitze zurückgekämpft. Für manche kommt das Ende der Karriere trotzdem überraschend. Der Direktor des Deutschen Schwimmverbandes, Lutz Buschkow befand: „Mit Britta Steffen beendet eine große Persönlichkeit und eine außergewöhnliche Schwimmerin ihre Karriere. Sie war immer eine Stütze der Nationalmannschaft und ein Vorbild für heranwachsende Talente.“ In der Stunde des Abschieds spielten all die kleinen Scharmützel rund um Britta Steffen keine Rolle mehr. Im November 2012 etwa hatte sie die Verbandsführung hart kritisiert. Auch durch ihre vorzeitige Abreise bei der WM 2011 in Shanghai machte sie sich keine Freunde.

Erster Erfolg 2006

Steffens Stern war 2006 bei der Europameisterschaft aufgegangen. Sie feierte 2008 in Peking mit Olympia-Gold über 50 und 100 Meter Freistil ihre größten Erfolge. Ein Jahr später holte die im brandenburgischen Schwedt geborene Schwimmerin auch bei den Weltmeisterschaften in Rom mit Weltrekordzeiten die Titel über diese beiden Strecken. Es waren ihre letzten ganz großen Erfolge auf der Langbahn. Im Dezember 2012 gewann sie bei der Kurzbahn-WM in Istanbul letztmals einen internationalen Titel.

(dpa/fbu)

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