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Radio Hamburg

OP nach Boxkampf

Briggs wird operiert

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Shannon Briggs hat schwere Verletzungen aus dem Kampf gegen Vitali Klitschko davongetragen.

Boxer Shannon Briggs wird heute im UKE operiert. Hatte der Ringrichter eher abbrechen sollen?

Nach seiner Punktniederlage gegen Vitali Klitschko muss der amerikanische Profiboxer Shannon Briggs im Tagesverlauf im UKE operiert werden.
Er hatte sich im Kampf am Samstag (16.10.2010) unter anderem eine Bizeps-Verletzung zugezogen. Außerdem hat er Brüche im Gesicht und einen Trommelfellriss erlitten. Immerhin: die Ärzte konnten die befürchtete Hirnblutung ausschließen. 12 Runden hat der Kampf gedauert. Zu lange, wie Kritiker sagen, denn Briggs ist eigentlich schon nach der sechsten Runde am Ende gewesen.
Thorsten Dolla ist seit 10 Jahren Ringarzt beim Bund Deutscher Berufsboxer und erklärt, was die Aufgabe des Arztes während eines Boxkampfes ist:

"Der Arzt, der in der Ecke seinen Dienst verrichtet für die Gesundheit des Sportlers, ihn darauf hinzuweisen, wann die Gesundheit auf dem Spiel steht, der muss einschreiten . Und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in den letzten Runden der Boxer (Shannon Briggs, Anm. d. Red.) keine Abwehrarbeit mehr hatte. Er hat die Fäuste nicht mehr als Schutz vor dem Gesicht. Und daher meine ich, darf es nicht dazu kommen, dass man sich einen Boxkampf dann ansieht, wo auch der Laie sehen kann, dass nach dem Boxkampf die Intensivstation kommt."

Wir haben auch bei René Weller, einst Europa- und Weltmeister im Boxen, nachgefragt und er gibt dem Ringrichter die Schuld:

"Der Briggster (Shannon Briggs, Anm. d. Red.) war vielleicht nicht mehr so klar. Und da muss ihm die Entscheidung vom Ringrichter abgenommen werden. Weil ein Boxer will kämpfen, er will nicht aufgeben."

Trotzdem findet der Boxer noch Zeit, seinen Fans eine Nachricht aus dem Krankenhaus zukommen zu lassen. "Ich bin am Leben!", so seine Botschaft über den Online-Dienst Facebook. Er sei zwar traurig über die Niederlage, aber es gehe ihm gut und jetzt müssen die Untersuchungen zeigen, wie es weitergehe.

Quelle: Facebook

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