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Radio Hamburg

Horror-Unfall beim MotoGP

Trauer um Marco Simoncelli

Marco Simoncelli

Marco Simoncelli wurde nur 24 Jahre alt.

Die Trauer um den tödlich verunglückten MotoGP-Piloten Marco Simoncelli ist in Italien allgegenwärtig.

Rom - In Malaysia waren die Verantwortlichen der Unglücksstrecke bemüht, jede Schuld an der Tragödie von sich zu weisen. "Dieser bedauerliche Vorfall war ein reiner Rennunfall", sagte Razlan Razlani, Sicherheitschef des Sepang International Circuit, am Montag (24.10.2011) der Nachrichtenagentur dpa. Nach Angaben der Streckenbetreiber erfüllt Sepang die höchsten Sicherheitsstandards für Motorsport-Rennkurse. Nach Simoncellis Tod
beim Motorrad-Grand-Prix von Malaysia am Sonntag (23.10.2011) sei eine gemeinsame Untersuchung mit dem WM-Vermarkter Dorna sowie dem Weltverband FIM eingeleitet worden, erklärte Rennstreckenchef Mokhzani Mahathir.

Trauer und Verzweiflung nach Horror-Crash

Simoncellis Leichnam sollte noch am Montagabend (24.10.2011) mit einem Alitalia-Flug um 23:45 Uhr von Malaysia nach Italien überführt werden. Dort war die Bestürzung über den Tod des 24-jährigen Honda-Piloten noch immer groß. Schon am Sonntag war bei allen Sportveranstaltungen des Rennfahrers gedacht worden. Simoncellis Lieblingsfußball-Club, AC Mailand, spielte mit Trauerflor. Sein Rennfahrer-Kollege, Landsmann und Freund, Valentino Rossi, zeigte sich tief schockiert über den Tod des 24-Jährigen. "Er war für mich wie ein kleiner Bruder. Er wird mir sehr fehlen", twitterte Rossi. Sein Teammanager Davide Brivio widersprach Gerüchten, nach denen Rossi wegen des Crashs, in den er maßgeblich
verwickelt war, seine Karriere beenden würde. Auch Formel-1-Rekordweltmeister und Motorrad-Fan Michael Schumacher drückte seine Anteilnahme aus. "Durch meinen Ausflug in die Motorradszene weiß ich, dass Marco Simoncelli sehr beliebt war", sagte der Mercedes-Pilot.

Simoncelli war beim MotoGP-Lauf in Malaysia in der zweiten Runde gestürzt und von Colin Edwards aus den USA und Rossi überrollt worden. Simoncellis Vater Paolo und die Freundin des Piloten, Kate, hatten das Unglück an der Strecke miterlebt. (dpa)