Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Formel 1

Nico Rosberg gewinnt Großen Preis von China

Shanghai, 15.04.2012
Nico Rosberg gewinnt GP von China

Jubel in der Formel 1 bei Mercedes: Nico Rosberg gewinnt den Großen Preis von China.

Sternstunde im Silberpfeil: Nico Rosberg hat mit seinem Premieren-Sieg in der Formel 1 für den ersten Triumph eines Mercedes-Werksteams seit 1955 gesorgt. 

Der gebürtige Wiesbadener Nico Rosberg triumphierte am Sonntag von der Pole Position beim Großen Preis von China. Damit beendete er im 111. Grand Prix das lange Warten auf seinen ersten Erfolg und krönte sich zum siebten deutschen Formel-1-Sieger. "Yeeeeees", brüllte Rosberg in den Boxenfunk. Zweiter wurde der britische McLaren-Pilot Jenson Button vor seinem Landsmann und Teamkollegen Lewis Hamilton. Weltmeister Sebastian Vettel rettete nach einer starken Aufholjagd von Startplatz elf noch den fünften Rang hinter seinem Red-Bull-Rivalen Mark Webber.

In der WM-Gesamtwertung führt nach dem dritten Saisonlauf nun Hamilton mit 45 Punkten vor Button, der 43 Zähler hat. Der bisherige WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Ferrari) wurde nur Neunter und rutschte mit 37 Punkten auf WM-Platz drei ab. Vettel (28) verbesserte sich hinter Webber (36) auf Rang fünf. Mann des Tages aber war Rosberg. 20.671 Tage nach dem Sieg von Juan Manuel Fangio in Italien ließ wieder ein Mercedes-Werksfahrer die gesamte Konkurrenz hinter sich.

Historisches Ergebnis für Mercedes

"Großartig", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Bravo Nico, danke an alle im Team - das ist ein neues Kapitel in der Silberpfeil-Geschichte." Ein noch besseres Mercedes-Ergebnis verhinderte ein Boxenpatzer: Michael Schumacher musste wegen eines schlecht aufgezogenen Vorderreifens in der 13. Runde aufgeben. Auch Force-India-Pilot Nico Hülkenberg als 15. und Timo Glock im Marussia als 19. blieben ohne Punkte. Rosberg erwischte von seiner Premieren-Pole einen perfekten Start. Als achter Deutscher in der Formel-1-Geschichte hatte er in derQualifikation die Bestzeit gefahren, zum Auftakt des Rennens ließ er Teamkollege Schumacher sofort klar hinter sich. Ganz schlecht lief es zunächst für Vettel. Nach verpatzter Qualifikation kam er auch am Start nicht in die Gänge und rutschte bis auf Rang 14. Erneut hatte er Mühe mit seinem zickigen Dienstwagen. Auch sein Teamkollege Webber konnte als Neunter keinen Boden gutmachen und fuhr schon nach sechs Runden zum ersten Reifenwechsel an die Box.

Bei Rosberg lief alles rund, Schumacher schied vorzeitig aus

Bei Mercedes lief es dagegen zunächst nach Plan. Rosberg dominierte an der Spitze, Schumacher hielt die Verfolger Button, Lotus-Mann Kimi Räikkönen und Hamilton in Schach. Nach zehn Runden kam dann Bewegung ins Feld. Räikkönen und Hamilton gingen an die Box, der Brite zog dann dank des besseren Stopps am Finnen vorbei. Der von hinten heranrasende Webber schob sich noch zwischen das Duo. Mercedes wartete lange mit dem Reifenwechsel - und patzte. Ein Mechaniker bekam Schumachers rechten Vorderreifen nicht festgezogen und winkte verzweifelt, als der 43-Jährige trotzdem das Signal zum Losfahren erhielt. Wenige Meter später rollte der Altmeister aus. "Nein nein nein", twitterte sein Team.
"Schade, tut mir leid für die Jungs", meinte Schumacher. 2006 hatte er in China seinen bislang letzten Sieg gefeiert, diesmal schien zumindest der erste Podiumsplatz seit seinem Comeback vor zwei Jahren möglich.

dpa