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Radio Hamburg

Paralympics

Deutschland auf Platz zwei der Nationenwertung

Sotschi, 17.03.2014
RHH - Expired Image

Nach dem Ende der Paralympics in Sotschi kann das deutsche Team sehr zufrieden sein.

Nach dem Ende der olympischen Winterspiele des Behindertensports in Sotschi, kann das deutsche Team mit einem sehr guten Ergebnis nach Hause zurückkehren.

Mit dem Ausgang der elften Winter-Paralympics im russischen Sotschi am Sonntag (16.03) kann das deutsche Team mehr als zufrieden sein. Nach neun Wettkampftagen holten die 13 Sportler insgesamt 15 Medaillen in den Arenen an der Schwarzmeerküste und in den Bergen von Krasnaja Poljana. Neunmal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze bedeuten damit am Ende Platz zwei in der Nationenwertung nach dem Gastgeber Russland.

Absolute Überraschung

Der Medaillenregen der kleinen und vor allem jungen und unerfahrenen deutschen Mannschaft sorgte nicht nur international für Bewunderung, sondern auch bei den eigenen Verantwortlichen. "Das ist für mich eine Überraschung wie Sensation zugleich. Das ist eine Spitzenleistung unserer Nachwuchsathleten", sagte der Präsident des Deutschen Behindertensportbundes (DBS), Friedhelm Julius Beucher. Nach dem Ausscheiden vieler erfolgreicher Sportler aus dem aktiven Hochleistungssport, wie zum Beispiel der Biathletin und zwölfmaligen Olympiasiegerin Verena Bentele, war der jetzige Erfolg keinesfalls sicher.

Umbruch geschafft

Laut Aussage von DBS-Verantwortlichen ist der Generationenwechsel damit geglückt. Mit insgesamt fünf Goldmedaillen ist Skirennläuferin Anna Schaffelhuber der neue Star im Team der Winterolympioniken und die zweiterfolgreichste Olympionikin der diesjährigen Winterspiele. "Anna ist eine tolle Erscheinung. Anna kann unwahrscheinlich viel. Anna ist blitzgescheit, kommt unwahrscheinlich sympathisch rüber und fährt mit einer Präzision den Hang hinunter,dass der Weltelite nichts anderes bleibt als hinterher zu fahren", lobte sie der Verbandschef Beucher.

Frauenpower in Sotschi

Alle 15 Olympiamedaillen wurden in Sotschi von Frauen erkämpft. Neben Schaffelhuber waren dies die 22-jährige Biathletin Anja Wicker, die Skirennläuferin Andrea Rothfuss (24), die Langläuferin und Biathletin Andrea Eskau (42) und die Skifahrerin Anna-Lena Forster (18), intern auch das "A-Team" genannt. "Unsere junge Generation ist so herrlich unbekümmert. Das ist eine unglaubliche Grundlage für zukünftige Erfolge", erklärte Beucher stolz. Zum ersten Mal werden die Olympioniken der Paralympics außerdem finanziell mit den Sportlern der Winterspiele gleichgestellt. Beide erhalten nun 20 000 Euro für einen Olympiasieg.

"Beste Paralympische Spiele jemals"

Bei der Abschlussfeier der Spiele am Sonntag (16.03) im Fischt-Stadion in Sotschi lobte der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPCS), Philip Craven, die Ausführung der Winterspiele. Er bezeichnete die Wettkämpfe als die besten Paralympischen Spiele, die es jemals gegeben habe. Für Deutschland durfte der Langläufer und Biathlet Wilhelm Brem die deutsche Flagge ins Stadion tragen. Überschattet wurde die Abschlussfeier unterdessen von einem politischen Affront Russlands gegenüber der Ukraine. Entgegen dem Protokoll durfte ein russisches Regierungsmitglied sprechen. Vize-Ministerpräsident Dmitri Kosak hielt die Rede für den Gastgeber Russland, was fast zeitgleich mit dem ersten Ergebnis des umstrittenen Referendums auf der Krim stattfand. Eigentlich hätte der Organisationschef der Paralympics, Dmitri Tschernyschenko, die Rede halten sollen. "Das ist schon sehr dreist", sagte der deutsche Verbandschef Beucher im Vorfeld der Abschlussfeier.

(dpa/ san)

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Die Abspaltung der Schwarzmeerhalbinsel Krim von der Ukraine geht am Sonntag (16.03) in ihre entscheidende Phase. ...

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