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Radio Hamburg

Formel 1

Hamilton rast zum dritten WM-Titel

Austin, 26.10.2015
Lewis Hamilton, Formel 1, Weltmeister, Getty Images

Lewis Hamilton feiert mit seinem Team den dritten WM-Titel.

Mit einem Sieg nach einem turbulenten Rennen hat sich Lewis Hamilton vorzeitig zum dritten Mal den WM-Titel gesichert.

"Er ist vielleicht der beste Rennfahrer überhaupt", so überschwänglich lobte Mercedes-Boss Niki Lauda seinen Fahrer Lewis Hamilton und lupfte vor ihm die rote Kappe. In der Tat scheint es die Saison des 30-jährigen Briten zu sein. Wo Teamkollege Nico Rosberg Pech hatte, hatte Hamilton Glück. Wo andere zurück stecken, gibt Hamilton kompromisslos Gas und gewinnt. Elf von 16 Pole Positions fuhr er dieses Jahr, zehn Siege. Er ist der erste Brite überhaupt, der seinen WM-Titel verteidigte. Mit insgesamt 43 Siegen ist er auch der erfolgreichste.

Enttäuschung pur bei Rosberg

Nico Rosberg hat nach dem WM-Triumph von Lewis Hamilton scharfe Kritik an dem neuen Formel-1-Weltmeister geübt und eine Aussprache gefordert. Nach gemeinsamer Feierlaune stand dem abermals im WM-Kampf geschlagenen Deutschen ganz und gar nicht der Sinn nach dem packenden Großen Preis der USA. "Mein Teamkollege versucht, mich verhungern zu lassen, ja, dass er in mich rein fährt, ist ein Schritt zu viel für mich", klagte Rosberg.

Hartes Manöver in der ersten Kurve

Der gebürtige Wiesbadener regte sich über Hamiltons Manöver in der ersten Kurve gleich nach dem Start auf: "Er hat es übertrieben." Rosberg war zwar von der Pole Position auf dem Circuit of the Americas in Austin gestartet. In Kurve eins attackierte Hamilton seinen Stallrivalen aber innen. Letztlich musste Rosberg aus seiner Sicht ausweichen, um eine heftigere Kollision zu vermeiden. "Da war kein Platz, da war nichts mehr", echauffierte sich Rosberg und wunderte sich, dass sich die Rennleitung die Szene nicht einmal anschaute.

Hamilton-Party bis spät in die Nacht

Von der Teamleitung bekam Rosberg nach dem Rennen prompt recht. "Das Manöver war zu hart", befand Teamchef Toto Wolff. Er meinte, Rosberg habe vorn gelegen. Die Fernsehbilder konnten dies allerdings nicht eindeutig belegen. Hamilton erklärte, dass Rosberg außen im Nassen mehr Grip gehabt und dadurch die Kurve besser bekommen habe als er. Er sei nicht rumgekommen, daher hätten sich die Autos berührt. Hamilton habe sich auch sofort über den Funk gemeldet und gesagt, es sei keine Absicht gewesen, meinte Wolff: "Was es aber auch nicht besser macht". Es müsse "natürlich diskutiert werden, dann werden wir sehen", forderte Rosberg, der nach der endgültig verpassten WM-Chance gegen Hamilton schwer geknickt und konsterniert wirkte, während Hamilton sich auch Stunden später noch mit dem Union Jack um die Schultern feiern ließ und jede Sekunde seines dritten WM-Triumphes genoss.

(dpa / ste)

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