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Radio Hamburg

Derbysieg gegen Vechta

Hamburg Towers verteidigen Wohnzimmer

Hamburg , 22.12.2014
Hamburg Towers, SC Rasta Vechta, Will Barnes

Kapitän Will Barnes machte 23 Punkte für die Hamburg Towers.

Die Hamburg Towers haben sich mit einem 92:88 (46:41) Erfolg gegen den SC Rasta Vechta durchgesetzt.

Die dominierenden Farben in der Hamburger Basketball-Arena bleiben vorerst die der Hamburg Towers: Mit einem 92:88 (46:41)-Erfolg wehren die Türme die angekündigte "Alarmstufe Orange“ des SC Rasta Vechta  erfolgreich ab. 

Hamburg Towers Playoff-Platz

Mit dem neunten Saisonsieg bescheren Hamburgs Basketballer ihren treuen Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und überwintern in der Premieren-Saison überraschend auf einem Playoff-Platz. In der restlos ausverkauften Arena im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg feierten Zuschauer aus beiden Lagern ein faires und lautstarkes Basketball-Fest, kurz: Schon jetzt ein Nord-Derby mit Kultcharakter in der ProA.

23 Punkte von Kapitän Will Barnes

Aus einer konstanten Teamleistungen der Towers ragten an einem denkwürdigen Abend Kapitän Will Barnes (23 Punkte, fünf Assists), Terry Thomas (19 Punkte) und Michael Wenzl (15 Punkte, sieben Rebounds) heraus. Am 4. Adventssonntag schickten die Hamburg Towers mit Will Barnes, Daniel Hain, Vincent Kittmann, Robert Ferguson und Michael Wenzl ihre letzte Line-Up des Jahres aufs Parkett der vollbesetzten InselPark-Halle (3.000 Zuschauer). Verzichten musste Hamed Attarbashi erneut auf Starting Point Guard Bazou Kone (Knie). Zudem gingen mit Rob Ferguson (Schienbein), Terry Thomas (Handgelenk) und Vincent Kittmann (Ellenbogen) drei weitere Türme angeschlagen in die Begegnung gegen den Sportclub aus Vechta.

Zwischenzeitliche 14-Punkte-Führung

Von der ersten Minuten präsentierten sich die Hamburg Towers in ihrem Wohnzimmer hellwach. Vor allem Center Michael Wenzl war es, der in den ersten Minuten immer wieder klar den Inside-Kampf gegen Oliver Mackeldanz gewinnen konnte und spätestens mit seinem brachialen Dunking zum 15:6 die Halle erstmals zur Explosion brachte. Acht Zähler und vier Rebounds konnte der Towers-Big-Man bereits nach sieben Spielminuten vorweisen. Spätestens als dann „Air Canada“ Terry Thomas einen von Steffen Kiese eingeleiteten Fast Break mit einem spektakulären Alley Oop-Dunk abschloss, war klar, wer im Wilhelmsburger InselPark wirklich zu Hause ist. Die Leistung in der eigenen Verteidigung unterstrich das bisher stärkste Anfangsviertel in der Geschichte der Hanseaten, bei dem eine zwischenzeitliche 14-Punkte-Führung von der Anzeigetafel leuchtete (27:13).

Einbruch bei Towers im zweiten Viertel

Nach dem fulminanten Start der Gastgeber konterte der BBL-Absteiger allerdings ebenso dominant im zweiten Viertel und sorgte für den fast schon obligatorischen Einbruch der Türme. Vechtas Philipp Friedel war es, der seine Farben mit einem erfolgreichen 3-Punkte-Wurf erstmals wieder in Schlagdistanz brachte (29:22), bevor Kevin Smit aus der gleichen Distanz den Ausgleich besorgte (30:30) und Attarbashi umgehend zur Auszeit zwang.

Technisches Foul für SC Rasta Vechta

Dass seine Inside-Spieler reihenweise persönliche Fouls sammelten, brachte Gäste-Trainer Stephen Arigbabu so sehr auf die Palme, dass er bereits nach 15 Minuten in aufgeheizter Atmosphäre ein technisches Foul kassierte, nachdem er seine Coaching Box verlassen hatte. Den 9:0-Zwischensprint der Rastaner konterten die Hamburg Towers in erster Linie durch ihren „Energizer“ Terry Thomas: Der Kanadier nahm nach 16 Spielminuten gleich doppelt Maß aus dem Drei-Punkte-Land und verschaffte seinem Team nach fast schon drückender Rasta-Überlegenheit wieder etwas Luft (42:34). 

Glück hatten Hamburgs Basketballer kurz vor dem Pausenpfiff, als Fumey & Co. beim Defensiv-Rebound nicht aufpassten und ein Tip-In von Vincent Bailey nicht entscheidend störten – der vermeintliche Buzzer kam allerdings nach Ablauf der Spieluhr, sodass die Mannschaft von Hamed Attarbashi eine 46:41-Führung mit in die Katakomben nahmen.

14:0 Lauf im dritten Viertel

Es muss ein ganz besonderer Pausentee gewesen sein, den die Hausherren in der 15-minütigen Halbzeitpause zu sich nahmen: Mit einem 14:0-Lauf starteten die späteren Derbysieger hoch motiviert und fokussiert ins dritte Viertel. Angeführt von Daniel Hain erspielten sich die Türme bereits nach zwei Minuten eine 60:41-Führung. Auch die schnelle Auszeit der Gäste konnte den Run der Hanseaten nicht bremsen, die nach Offensiv-Rebound von Vincent Kittmann und Fast Break Layer von Terry Thomas nach 26 Spielminuten bereits einen 20-Punkte-Vorsprung erspielt hatten (67:47). 

SC Rasta Vechta beweist Comeback-Qualität

Nicht umsonst wird der SC Rasta Vechta als sicherer Playoff-Kandidat gehandelt und bewies erneut ordentlich Comeback-Qualität. Der Absteiger aus der Beko Basketball Bundesliga ließ sich nicht abschütteln und blieb durch die starken Derek Wright (20 Punkte), Fabian Franke (12 Punkte) und Vincent Bailey (16 Punkte) im Spiel. Der gute Start nach dem Kabinengang sollte aber schließlich der vorentscheidende Grundstein sein, die Truppe von der Elbe verteidigte eine verdiente 71:58-Führung nach dem dritten Spielabschnitt.

Drei technische Fouls für beide Mannschaften

Dass die 3.000 Zuschauer im InselPark dann allerdings fast schon gewohnt noch ein paar spannende Minuten zu überstehen hatten, lag zum einen an den nie aufsteckenden Gästen, aber auch an einer fast unüberschaubaren Spielsituation nach einem Offensivfoul von Rastas Dennis Tinnon in der 33. Spielminute, als die Schiedsrichter gleich drei technische Fouls an beide Mannschaften verhängten - und damit der ohnehin hitzigen Partie eine weitere Prise Salz verliehen. 

Abgezockter präsentierten sich dann zunächst die Hamburg Towers in Person von Michael Wenzl, der mit einem weiteren And-One-Korbleger plus Freiwurf für einen beruhigenden 15-Punkte-Führung herausholte (82:67). Doch diese Beruhigung sollte nur von kurzer Dauer sein – die Comeback-Kids aus Vechta sorgten mit wilden Drei-Punkte-Würfen und einem exzellenten Zeitmanagement beim Stop-the-Clock-Spiel für einen echten Nervenkrimi in den Schlussminuten, den Hamburgs Korbjäger angeführt von Kapitän Will Barnes aber sicher und am Ende verdient über die Ziellinie brachten.

(jf/mgä)

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