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Radio Hamburg

Basketball

Towers-Kampf in Würzburg wird nicht belohnt

Würzburg, 23.11.2014
Hamburg Towers, 2014

Die Towers müssen eine Niederlage gegen Tabellenführer Würzburg hinnehmen.

Die Hamburg Towers konnten trotz Kampfgeist nicht gegen Tabellenführer Würzburg gewinnen.

Der Tabellenführer wankte, aber er fiel nicht. Nach 40 intensiven Spielminuten müssen sich die Hamburg Towers bei Beko BBL Absteiger Würzburg mit 61:74 (33:38) geschlagen geben. Der große Kampf der Mannschaft um Cheftrainer Hamed Attarbashi wurde nicht belohnt – vor allem in der Crunchtime zeigten die s.oliver Baskets eine starke und konzentriertere Leistung. Für Hamburgs Basketballer trafen Terry Thomas (15 Punkte), Vincent Kittmann (12 Punkte / 8 Rebounds) und Benjamin Fumey (11 Punkte) am besten.

Fumey zu Beginn tadellos

Vor allem Power Forward Benjamin Fumey war es, der den Hamburg Towers einen starken Start in die Begegnung bescherte: Seine neun Punkte bei 100%-Trefferquote in den ersten Minute brachte die lautstarke Turnhölle in Würzburg zum Schweigen, schließlich zogen die Nordlichter schnell auf 14:4 davon. Doch nur eine Auszeit von Heimtrainer Douglas Spradley später, war der Tabellenführer zurück im Spiel. Schon früh deutete sich an, wo die Achillesferse der Towers an diesem Abend liegen würde: "Glückwunsch an Würzburg zum Sieg. Sie haben sehr gut gereboundet, 17 Offensivrebounds sind eine Menge. Dadurch hatten sie viele zweite Wurfchancen, da haben wir nicht gut genug dagegen gehalten", brachte Cheftrainer Hamed Attarbashi die Schwäche seiner Mannschaft auf den Punkt. Dem ehemaligen Ulmer Sebastian Betz sollte es mit einem Drei-Punkte-Wurf vorbehalten sein, die 19:20-Führung für seine Farben zur Viertelpause heraus zu werfen. 

Führung durch Terry Thomas

Zwei spektakuläre Dunkings von Bazoumana Kone und Terry Thomas brachten die Towers erneut in Führung (28:25), bevor immer mehr Würzburgs Topscorer Carlos Medlock (24 Punkte) das Zepter in die Hand nehmen sollte. Der US-Boy, der vergangene Saison noch die Crailsheim Merlins zum Aufstieg führte, fand in kritischen Situationen immer die richtige Antwort auf die gewohnt bissige Defense der Hansestädter. Chris Hoffmann aus der Distanz und Darren Fenn am Brett schossen den 33:38-Halbzeitstand für die Gastgeber heraus. Einen Vorsprung, den die Baskets in der zweiten Halbzeit zu jedem Zeitpunkt verteidigen konnten und kurz nach dem Kabinengang sogar mit der ersten zweistelligen Führung belohnt wurden (35:45). 

Towers kämpfen bravourös

"Wir haben es nicht geschafft, häufig genug an die Freiwurflinie zu kommen", so Attarbashi weiter, "das war schon in vielen Spielen so, das müssen wir schleunigst ändern. Würzburg hat verdient gewonnen, weil sie in den letzten drei Minuten sehr clever gespielt und gute Entscheidungen getroffen haben." Und tatsächlich: Angeführt vom überragenden Medlock machten die Hausherren drei Minuten vor dem Ende den berühmten Sack zu. Nach einem technischen Foul gegen Towers-Guard Will Barnes war es der US-Boy im Baskets-Trikot, der den Towers aus knapp sieben Metern mit einem erfolgreichen Dreier das Genick brach. Zuvor hatten sich Hamburgs Basketballer fast schon bravourös mit einem 7:1-Lauf zurück gekämpft. Terry Thomas führte seine Equipe dabei mit fünf Punkten in Serie in die Crunchtime (61:65), doch hier zeigte sich die Klasse und Konstanz der Franken, die vor 3.140 Zuschauern den zehnten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen konnten.

Sonntag in Wilhelmsburg gegen Ehingen

Bereits am kommenden Sonntag haben die Hamburg Towers vor heimischer Kulisse die Chance, zurück in die Erfolgsspur zu finden. Am 30. November um 17 Uhr gastiert das Team Ehingen/Urspring im Wilhelmsburger InselPark.

(kru)

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