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Radio Hamburg

Basketball

Jena bleibt das Waterloo der Hamburg Towers

Hamburg, 02.02.2015
Michael Wenzl, Hamburg, Towers

Hamburg Towers verlieren gegen Thüringen.

Die Hamburg Towers haben in ihrer Premieren-Saison so etwas wie einen Angstgegner gefunden. Sie kassierten mit 78:90 eine deutliche Niederlage.

Nach der 71:94-Niederlage in Thüringen kassierten die Elbe-Korbjäger auch auf heimischem Parkett eine empfindliche 78:90 (38:50)-Niederlage. Für die Gastgeber trafen bei der neunten Saisonpleite Terry Thomas (20 Punkte, fünf Rebounds) und Vincent Kittmann (11 Punkte) am besten, Youngster René Kindzeka zeigte zudem mit zehn Zählern eine ordentliche Partie.

 Neben dem weiterhin verletzten Bazou Kone (Knie) musste Cheftrainer Hamed Attarbashi kurzfristig auch auf Youngster Janis Stielow (Rücken) verzichten. Mit Daniel Hain, Will Barnes, Benjamin Fumey, Vincent Kittmann und Michael Wenzl bewies der Hamburger Übungsleiter bei seiner Starting Five Kontinuität.

Towers bringen Ball nicht ans Brett

Bereits in den ersten Minuten sollte sich der Charakter der Partie auf dem Parkett bewahrheiten. Die Gäste aus Thüringen störten mit ihrer Ganzfeld-Verteidigung erfolgreich die Angriffe der Hamburger Türme. Satte 13 Ballverluste zählten die Scouter für die Hamburg Towers vor dem Pausenpfiff, 28 sollten es am Ende sein. Schnelle Beine und Hände von Science City Jena sorgten so auch dafür, dass die Hausherren ihre Center Michael Wenzl und Robert Ferguson nicht wirklich ins Spiel bringen konnten. Oft überhastet trugen Terry Thomas und Neuzugang Max Rockmann die Angriffe vor, im Gegenzug lief US-Boy David Hicks mit 17 Punkten in nur 14 Minuten heiß - am Ende hatte der Guard 29 Punkte eingesammelt und avancierte so zum Spieler des Tages. Viel zu oft ließ es die Mannschaft von Hamed Attarbashi im Aufbauspiel vermissen, smart zu agieren und die Pressverteidigung durch kluges Passspiel auszuhebeln. 

Szenenapplaus für Youngster René Kindzeka

Es sollte auch nach dem Kabinengang nicht die Partie der Hamburg Towers werden. Spätestens als Jena weiterhin wach und hoch konzentriert aus den Katakomben kam und die Hanseaten wegen Verstoß gegen die Wechselordnung auch noch ein Technisches Foul kassierten, war jedem der 3.001 Zuschauer klar, dass es heute ein gebrauchter Sonntagnachmittag werden sollte. Für jede Menge Lichtblicke sorgte allerdings Hamburgs Youngster René Kindzeka, der frech und mit jeder Menge Leidenschaft aufspielte. So netzte das Eigengewächs nicht nur seine ersten ProA-Dreier ein, sondern zog auch ohne Angst zum Korb und verdiente sich reichlich Szenenapplaus.

Aufholjagd kommt zu spät

Zwar sorgte diese Initialzündung, verstärkt durch den zweiten Dunk von Terry Thomas, noch einmal für einen Ruck im Team der Türme - doch die Aufholdjagd von Hamburgs Basketballern kam am Ende nach einem desolaten 59:85-Rückstand einfach zu spät. Angeführt von Topscorer David Hicks (29 Punkte) und dem Ex-Paderborner Lars Wendt (10 Punkte, 4 Steals) sicherte sich Science City Jena einen unter dem Strich verdienten Auswärtserfolg im InselPark.

(Hamburg Towers/kru)

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