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Radio Hamburg

In zwei Sätzen

Sabine Lisicki verliert Wimbledon-Finale

London, 06.07.2013
Sabine Lisicki

Sabine Lisicki brach nach ihrer Niederlage in Tränen aus.

Die deutsche Tennisspielerin hat den Sieg in Wimbledon verpasst. Sie unterlag im Finale der Französin Marion Bartoli.

Der Traum von Wimbledon ist geplatzt: Die deutsche Tennisspielerin Sabine Lisicki hat das Finale des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon mit 1:6 und 4:6 verloren. Im Endspiel stand sie der Französin Marion Bartoli gegenüber, die ihr keine Chance ließ.

Lisicki scheitert an sich selbst

Die 23-jährige Berlinerin Lisicki scheiterte im wichtigsten Spiel ihrer bisherigen Karriere vor allem an sich selbst. Über weite Strecken machte sie einen hypernervösen Eindruck und wirkte unkonzentriert. Alles in allem war es ihre schwächste Leistung im Turnier, an ihre Glanzleistungen konnte sie zu keinem Zeitpunkt anknüpfen. Die erfahrene Gegnerin Marion Bartolli nutzte Lisickis Schwächen eiskalt aus und sicherte sich nach 81 Minuten souverän ihren zweiten Turniersieg nach 2007.

"Marion war zu gut"

In einem Interview unmittelbar nach dem Match gestand sich Lisicki ihre Fehler ein: "Ich war überwältigt von der Situation. Marion war zu gut. Ich hätte so gern gewonnen und hoffe, dass ich noch eine Chance bekomme." Danach brach sie in Tränen aus. Schon während des Spiels hatte sie angesichts ihrer eigenen Chancenlosigkeit feuchte Augen bekommen. 15.000 Menschen im vollbesetzten Centre Court zeigten sich überrascht und geschockt – so verkrampft hatte man Lisicki im Turnier bisher nicht erlebt.

Tennis-Deutschland gratuliert Lisicki

Direkt nach dem verlorenen Finale gratulierten Lisicki mehrere Tennis-Größen zu ihrer Leistung. "Kopf hoch Sabine....wahnsinnig toll gekämpft aber Respekt für Bartoli!!!", twitterte Boris Becker und Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic stimmte mit ein: "Du hast so Großes geleistet – wir sind immer noch krass stolz!" Auch Karl-Georg Altenburg, Präsident des Deutschen Tennis-Bundes, meldete sich zu Wort: "Die Finalteilnahme ist nicht nur ein Meilenstein in der Karriere von Sabine Lisicki, sondern auch ein wichtiger Schritt für das deutsche Tennis. Auch wenn ihr der Titel letztlich verwehrt geblieben ist, hat sie uns allen mit ihrem Kampfgeist und ihrem attraktiven Spiel große Freude gemacht."

(dpa/slu)

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