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Radio Hamburg

WM 2014 in Brasilien

Per Mertesacker zickt im ZDF-Interview

Porto Alegre, 01.07.2014
WM Deutschland Algerien

Die deutsche Nationalmannschaft ist erleichtert über das Weiterkommen ins Viertelfinale.

Geschlaucht, aber vor allem erleichtert kehrten die deutschen Nationalspieler zurück ins Campo Bahia. Per Mertesacker legt sich in die Eistonne.

Auf dem dreistündigen Rückflug zurück ins deutsche WM-Basiscamp nach Porto Segura wollten sich die WM-Viertelfinalisten um den überragenden Manuel Neuer mit dem nächsten Gegner Frankreich noch nicht all zu viel beschäftigen. Zu sehr steckte noch das schwer erkämpfte und glückliche 2:1 gegen Algerien in Köpfen und Beinen. "Wichtig und entscheidend ist, dass man weiterkommt", betonte Bundestrainer Joachim Löw, der sich zunächst nicht weiter mit den großen Probleme seines Teams in den 120 Achtelfinal-Minuten gegen den krassen Außenseiter Algerien beschäftigen wollte.

Hauptsache Viertelfinale

Zu viel Enttäuschung über die Zitterpartie von Porto Alegre mit den später Toren von André Schürrle (92. Minute) und Mesut Özil (119.) ließ Löw nicht zu. "Soll ich jetzt nach dem Weiterkommen unter die
letzten Acht stark enttäuscht sein? Wäre das angebracht? Wir haben natürlich gesehen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt haben. Aber solche Spiele gibt es bei jedem Turnier, in denen man den unbedingten Willen haben muss, in die nächste Runde zu kommen", sagte der Bundestrainer. Und Per Mertesacker, Abwehrchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterstrich: "Wir sind unter den letzten
Acht und das ist heute alles, was zählt."

"Solche Spiele müssen manchmal sein, wenn man nach ganz oben kommen möchte", meinte Torwartcoach Andreas Köpke, der 1996 in England als Aktiver am EM-Triumph und damit auch am letzten deutschen Titelgewinn beteiligt war. Dennoch sieht Oliver Bierhoff, der damalige Golden-Goal-Schütze im Finale gegen Tschechien, das aktuelle deutsche Team in Brasilien vor dem Viertelfinale am Freitag in Rio de Janeiro
nicht in der Pole Position: "Im Moment kann man eher Frankreich in der Favoritenrolle sehen." Für Neuer, der als mitspielender Torwart mit risikovollen, aber gelungenen Rettungstaten mehrmals das deutsche Team im Spiel hielt, ist Frankreich "die stabilste Mannschaft im Turnier. Das ist keine einfache Aufgabe für uns", erklärte der Münchner und verwies zudem auch den höheren Kräfteverschleiß gegenüber dem Kontrahenten um den Halbfinal-Einzug: "Wir mussten in die Verlängerung gehen und das ist ärgerlich, wenn man sieht, dass Frankreich 2:0 gewonnen hat und das auch in der regulären Zeit."

 

Drei Tage in die Eistonne

Löw wehrte sich gegen eine zu negative Bewertung des Achtelfinalsiegs gegen aufmüpfige und voll motivierte Algerier. "Wir hatten eigentlich nur in der ersten Halbzeit Probleme, unser Spiel aufzuziehen. Da hatten wir viele Ballverluste und einfache Fehler, mit denen wir den Gegner zu Kontern eingeladen haben", meinte der DFB-Chefcoach. Seinem geschlauchten Personal gönnt Löw nun erst einmal ein, zwei Tage Regeneration, bevor es im Detail in die Frankreich-Vorbereitung geht. (dpa)

Lest auch: Neuer hält WM-Traum fest: Schürrle und Özil bringen uns ins Viertelfinale

Mit Ach und Krach schafft es die deutsche Nationalmannschaft ins Viertelfinale und schickt Algerien nach Hause.

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