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Radio Hamburg

Deutschland - USA

Klinsmann gibt den Amerikanern Urlaub

Recife, 26.06.2014
Jürgen Klinsmann und Suntil Galati Screenshot Twitter

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann und der Chef des amerikanischen Fußballverbandes (USSF) Suntil Galati machen bei Twitter vor der Partie gegen Deutschland mobil.

Ganz Amerika soll am Donnerstag (26.06) die US-Boys im Spiel gegen Deutschland unterstützen. Deshalb gibt es vom Nationaltrainer persönlich Urlaub.

Während das letzte Vorrundenspiel der deutschen Nationalelf hierzulande um 18 Uhr angepfiffen wird und damit schon den einen oder anderen Arbeitnehmer vor terminliche Probleme stellt, haben es die Amerikaner noch schwerer. Das Spiel startet in den Vereinigten Staaten nämlich zur Mittagszeit. Viele Amis werden deshalb nicht vor den Fernsehbildschirmen, sondern bei der Arbeit sitzen. Dank US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann sollen jedoch alle Amerikaner für das entscheidende Spiel freibekommen.

Twitter-Formular

Klinsmann fordert von den Amerikanern bedingungslose Unterstützung für die US-Boys gegen Deutschland und möchte deshalb, dass so viele Leute wie möglich die amerikanische Nationalmannschaft aus der Heimat anfeuern können. Über seinen Twitter-Account hat der 49-Jähriger deshalb nun ein Entschuldigungsschreiben zum Selberausfüllen an alle Arbeitgeber verbreitet, in dem sich Angestellte den Tag des Spiels Urlaub nehmen können. "Bitte entschuldigen Sie die Abwesenheit von ... bei der Arbeit am Donnerstag, 26.06. Ich verstehe, dass die Abwesenheit die Produktivität verringern könnte. Aber ich versichere Ihnen, dass es für einen guten Zweck ist", schrieb Klinsmann. Das Schreiben wurde auch über den Twitter-Account des amerikanischen Fußballverbandes (USSF) verbreitet.

"Kritisches Spiel"

Die amerikanische Nationalelf bräuchte laut dem Schwaben für das kritische WM-Spiel alle Unterstützung, die die Mannschaft bekommen könnte, um das Achtelfinale zu erreichen. Deshalb sollten sich doch auch gleich die Chefs selbst Urlaub gönnen: "Sie sollten im Übrigen wie ein guter Anführer handeln und sich den Tag ebenfalls freinehmen. Go USA!" Darunter setzte der Chef der US-Boys dann noch seine hochoffizielle Unterschrift und ließ Platz, damit auch der Arbeitgeber seine Unterschrift und Genehmigung unter das Dokument setzen kann.

Unentschieden reicht

Den Amerikanern reicht in Recife gegen die Mannschaft von Joachim Löw ein Unentschieden, um ganz sicher in die Runde der besten 16 einzuziehen.

(dpa/san)

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