Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Franz Beckenbauer

Der Fußball-Kaiser fährt nicht zur WM

Berlin, 14.06.2014
Franz Beckenbauer

Franz Beckenbauer ist bei der WM nicht erwünscht.

Der vom Fußball-Weltverband für 90 Tage gesperrte Franz Beckenbauer ist bei der WM in Brasilien nicht willkommen und verzichtet auf die geplante Reise zum Zuckerhut.

Franz Beckenbauer ist praktisch über Nacht vom weltweit verehrten Fußball-Kaiser zur Persona non grata erklärt geworden.

90 Tage keine Fußballveranstaltung

Die am Freitag (13.06.) vom Weltverband FIFA verhängte Sperre von 90 Tagen hat für den 68-Jährigen weitreichende Konsequenzen. "Franz Beckenbauer kann an keiner Fußball-Aktivität teilnehmen. Das schließt andere Dinge ein, wie eine Einladung zum Besuch eines Fußballspiels oder den privaten Besuch einer jeglichen Partie", sagte Alan Sullivan, stellvertretender Chef der FIFA-Ethikkommission, am Samstag der Nachrichtenagentur dpa.

"Die WM ist für mich gestrichen"

Beckenbauer darf also nicht nur für drei Monate kein Amt im Fußballausüben, sondern ist auch bei keiner Veranstaltung erwünscht. Er hatte deshalb schon am Vortag nach Bekanntwerden der Sperre seine persönlichen Konsequenzen gezogen. Via «Bild»-Zeitung kündigte er an: «Die WM ist für mich gestrichen, auf die geplante Reise nach Brasilien werde ich verzichten. Ich gehe davon aus, dass ich bei der Fifa nicht mehr willkommen bin.»

Auch nicht als WM-Medienexperte

Beckenbauer wollte ursprünglich zum Halbfinale und Finale nach Brasilien reisen. Nun bleibt er zu Hause bei Frau und Kind. Für die Familie verzichtete er bereits nach der Heim-WM 2006 auf eine Karriere in der FIFA, mit der er nun über Kreuz liegt. Der FIFA-Bann wirkt sich aber nicht auf Beckenbauers Aktivitäten als WM-Medienexperte aus. "Wenn er etwas in München im Studio macht, sollte das davon nicht betroffen sein", sagte eine FIFA-Sprecherin am Samstag. Beckenbauer arbeitet für den Pay-TV-Sender Sky.

Korruptionsvorwürfe wegen WM in Katar

Die Strafe war auf Antrag von Chefermittler Michael Garcia wegen der mangelnden Kooperation des "Kaisers" bei der Untersuchung der brisanten WM-Doppelvergabe an Russland 2018 und Katar 2022 ausgesprochen worden.

Beckenbauer, der weltweit einen hervorragenden Ruf genießt, hatte Korruptionsvorwürfe energisch zurückgewiesen. "Ich habe mit Korruption nichts zu tun. Wer sollte an mich herantreten und zu Dingen verleiten? Das ist doch lächerlich. Ich bin der falsche Ansprechpartner", sagte er.

Lest auch: Umzug zum Austragungsort: Deutsche Nationalelf zieht nach Savador

Es kann losgehen. Auch die finale Vorbereitungsetappe ist vorbei. Mit dem Umzug nach Salvador da Bahia steigt das ...

(dpa/kru)

comments powered by Disqus