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Radio Hamburg

Deutschland - USA

Regen-Chaos in Recife

Recife, 26.06.2014
Regen in Recife

In Recife regnet es ununterbrochen.

Im Spielort Recife regnete es vor dem Anpfiff zwischen Deutschland und USA am Abend seit Stunden ununterbrochen. Das Spiel findet aber statt.

Regenspiel statt Rechenspiele: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss sich in ihrem letzten WM-Gruppenspiel gegen die USA auf ganz neue Bedingungen in Brasilien einstellen. Im Spielort Recife regnete es vor dem Anpfiff am Abend (18.00 Uhr MESZ/ZDF) seit Stunden ununterbrochen. In der Stadt an der Atlantikküste waren ganze Straßenzüge komplett überschwemmt. Die wolkenbruchartigen Regenfälle machten es den Fans schwer, das weit außerhalb gelegene Stadion zu erreichen. Informationen über eine mögliche Änderung des Ablaufs lagen dem DFB bis zum Nachmittag nicht vor.

Löw will auf Sieg spielen

Im deutschen Quartier liefen dessen ungeachtet die letzten Vorbereitungen. Nach der abschließenden Mannschaftssitzung um 10.40 Uhr Ortszeit (15.40 Uhr MESZ) wollten sich Bundestrainer Joachim Löw und seine 23 Akteure per Bus früher als ursprünglich vorgesehen auf den Weg in die Arena Pernambuco begeben. Die Mehrheit der deutschen Fans rechnet fest mit einem Sieg, der Bundestrainer will sich im Kampf um den Einzug in das Achtelfinale nicht auf Rechenspiele einlassen. "Wenn man bewusst auf ein Unentschieden ausgeht, geht es meistens schief", sagte Löw zur Ausgangsposition gegen das von Jürgen Klinsmann betreute US-Team. Ein Punkt würde beiden Kontrahenten zum Weiterkommen reichen. Einen entsprechenden Pakt mit seinem früheren Weggefährten und Freund Klinsmann verwies Löw ins Reich der Fabel. "Wir stehen beide dafür, Spiele zu gewinnen, und nicht für Absprachen", sagte der 54-Jährige.

Sowohl er als auch Klinsmann könnten sich «völlig freimachen» von der Brisanz des Duells gegeneinander, behauptete der Bundestrainer. "Unser Verhältnis bleibt zu hundert Prozent intakt, egal, wie das Spiel ausgeht", versicherte Löw.

Respekt vor USA

Die deutschen Spieler wollen mit aller Macht ins Achtelfinale einziehen, gehen aber mit Respekt in das letzte Vorrundenspiel. "Wir wissen, wie gefährlich die USA sein können, wenn wir sie nicht ernst nehmen", sagte Mittelfeldspieler Mesut Özil. Löw ließ offen, ob er seine Startelf verändern wird. "Ich habe meine Entscheidungen getroffen, wie wir beginnen", sagte er vor dem Abschlusstraining. Wichtiger als die Aufstellung sei für ihn die Einstellung, mit der seine Mannschaft das Spiel angehen werde. Löw setzt klar auf Sieg: "Wenn wir etwas erreichen wollen bei der WM, müssen wir jeden Gegner auf dem Wege schlagen."

Neun Spiele Sperre für Suárez

Die FIFA-Disziplinarkommission hat Uruguays Stürmer Luis Suárez nach dessen Beißattacke im WM-Spiel gegen Italien unterdessen für neun Spiele gesperrt. Das teilte der Fußball-Weltverband am Donnerstag in Rio de Janeiro mit.

(dpa/lhö)

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