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Radio Hamburg

Sibirische Schwäne

Vögel "sagen" langen und eisigen Winter voraus

Bergenhusen, 23.10.2015
RHH - Expired Image

Das frühe Sichten von Zwergschwänen aus Russland kann ein Indiz für einen frostigen Winter sein.

Jetzt prognostizieren Vogelexperten einen langen und harten Winter - das Verhalten von sibirischen Schwänen deutet darauf hin.

Der Wetterfrosch, tief fliegende Schwalben oder Murmeltiere: Tiere als Wetter-Propheten nutzt der Mensch schon lange. Aber jetzt hat eine ganz bestimmt Vogelart "vorausgesagt", dass wir einen langen und eisigen Winter zu erwarten haben. Warum?

Schwäne kommen zu früh

Ein russisches Sprichwort sagt, dass die Schwäne den Winter auf ihren Schwingen bringen, weil sie dem frostigen Wetter voraus fliegen. "Falls diese 'Prophezeiung' stimmt, wird der Winter in diesem Jahr lang und eisig", sagt Biologe Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut in Bergenhusen (Kreis Schleswig-Flensburg). Die Zwergschwäne haben nämlich ihre Brutgebiete in der nordrussischen Tundra diesmal extrem früh verlassen. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Wildfowl & Wetlands Trust (WWT) aus Großbritannien traf der erste Zwergschwan in England am 11. Oktober ein - 25 Tage früher als im letzten Jahr und so früh, wie seit 1963 nicht mehr. Auch in den Niederlanden seien bereits Zwergschwantrupps am Gooimeer und am Lauwersmeer gesichtet worden, hieß es.

Das deckt sich mit Beobachtungen aus Schleswig-Holstein. Dort wurden bereits am 27. September zwei Zwergschwäne im nordfriesischen St. Peter-Ording entdeckt, die ersten beiden Zwergschwäne auf ihrer Durchreise. Im Vergleich zum Vorjahr waren sie zehn Tage früher auf dem Durchzug in ihre schneefreien Winterquartiere in Irland, England und den Niederlanden, sagte NABU-Biologe Cimiotti.

Der Kälte entfliehen

Das passt laut WWT zu den ungewöhnlich frostigen Temperaturen in Osteuropa mit Werten von bis zu zehn Grad unter der Durchschnittstemperatur. Dies habe offenbar zu einem frühen Abzug der Schwäne in Richtung Westeuropa geführt. Der frühe Zwergschwanzug könnte Indiz sein, dass der Winter in einigen Ländern ungewöhnlich früh einsetzt, sagte Cimiotti.

(dpa/aba)

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