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Radio Hamburg

Alle Jahre wieder

Euer Umtauschrecht nach Weihnachten

Hamburg, 27.12.2015
Geschenk Weihnachten

Tolle Verpackung - unschöner Inhalt. Der Weihnachtsmann bringt nicht immer die besten Geschenke.

Ihr mögt ein Weihnachtsgeschenk gar nicht leiden? Für den einwandfreien Umtausch haben wir alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Eine kitschige Vase von der Schwägerin, Woll-Unterhemden von den Großeltern oder doch ein Paar Topflappen? Voller Freude hat man die hübsch eingepackten Geschenke geöffnet, doch dabei ist dem ein oder anderen bestimmt die Kinnlade herunter gefallen: "Oh Gott, wann kann ich bloß dieses scheußliche Geschenk umtauschen?" Damit Ihr Euch jetzt nach dem Fest nicht ständig über alle Möglichkeiten des Umtauschs Gedanken machen müsst, haben wir für Euch die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Freiwillige Leistung des Händlers

Generell ist es schwierig, Geschenke - bloß, weil sie nicht gefallen - umzutauschen. Bei dieser Art von Umtausch handelt es sich um eine reine Kulanzleistung, denn ein gesetzliches Umtauschrecht gibt es dazu nicht. Viele Händler nehmen diese aber dennoch zurück. Ob man den Kaufpreis erstattet bekommt, ein Gutschein ausgestellt wird oder man den Artikel nur gegen andere Ware eintauschen kann, bleibt dem Händler selbst überlassen.

Ein Tipp von Dorothea Kesberger von der Verbraucherzentrale:"Wenn Sie etwas kaufen, achten Sie darauf, vorab mit dem Händler zu vereinbaren, ob und bis zu welcher Frist Sie die Ware umtauschen dürfen. Meistens gelten Umtauschfristen von 14 Tagen. In großen Ladenketten oder Kaufhäusern findet man häufig Hinweisschilder zur Umtauschfrist im Kassenbereich. Ansonsten gilt: Einfach fragen!"

Personalisierte Geschenke

Schwierig wird das Umtauschen von Geschenken bei personalisierten Geschenken wie z.B. bedruckten Tassen. Auch verderbliche Ware und Unterwäsche kann man in der Regel nicht umtauschen.

Kassenbon nicht vergessen

Eines dürft Ihr aber auf keinen Fall auf dem Weg ins Geschäft vergessen: den Kassenbon! Denn ohne diesen nimmt fast kein Händler, der ja eine eine freiwillige Leistung vollbringt, Ware zurück. Zusätzlich erhöht sich die Chance auf einen Umtausch, wenn der Artikel orginalverpackt zurückgebracht wird.

Einfache Welt: Online gekaufte Geschenke umtauschen

Der Gang ins Geschäft wird teils zur schwierigen Aufgabe: Hier und da muss auf die Tränendrüse gedrückt werden, um erfolgreich zu sein. Im Internet hingegen läuft alles etwas einfacher: Man hat generell immer ein Umtauschrecht von 14 Tagen. Während dieses Zeitraums kann man, ohne Angabe eines Grundes, die Ware zurückschicken. Viele Online-Shops berechnen zudem nicht einmal Versandkosten für die Retoure.

Geschenke mit Mängeln

Grundsätzlich erhält man auf jeden gekauften Artikel zwei Jahre Garantie. Dies ändert sich auch bei Weihnachtsgeschenken nicht. Sollte das Geschenk also einen Mangel haben oder defekt sein, greift die gesetzliche Gewährleistungspflicht. Man hat Anspruch auf einen Ersatz des Artikels oder eine Reparaturleistung. Vorsichtig muss man aber trotzdem sein: in den ersten sechs Monaten läuft alles problemlos mit der Garantie. Zu einem späteren Zeitpunkt muss zuerst geprüft und nachgewiesen werden, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag.

Was Ihr sonst noch wissen müsst

Viele Ketten ermöglichen den Umtausch in jeder beliebigen Filiale. Sollte eines der Familienmitglieder also ein Geschenk aus weiter Ferne mitgebracht hat, besteht oftmals die Möglichkeit, es in einem Geschäft in der Nähe zurückzugeben. Einige Geschäfte verlängern zudem gezielt zu Weihnachten ihre Umtauschfristen. Aufgrund des großen "Weihnachtsgeschenke-Umtauschs" kann es nach den Feiertagen aber besonders voll in der Stadt werden.

Wenn ein Umtausch nicht möglich ist

Ihr kommt mit Hektik und überfüllten Geschäften einfach gar nicht klar? Dann probiert doch, das Geschenk im Internet zu verkaufen. Auch wenn Ihr das nicht gemochte Weihnachtsgeschenk unter Wert verkauft, könnt Ihr mit dem baren Geld sicherlich mehr anfangen. Vorsichtig sein: Weiterverschenken ist eine andere Alternative. Aber passt bloß auf, dass niemand von der Aktion etwas mitbekommt. Mit Streitereien ins neue Jahr zu starten, ist vielleicht nicht der Vorsatz, den Ihr Euch aufgeschrieben habt.

(rbö)

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