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Radio Hamburg

Stiftung Warentest

Fünf Paketdienste im Vergleich

Hamburg, 20.11.2014
Pakete Paketversand

Gerade in der Vor-Weihnachtszeit sind die Paketdienste in Deutschland gefordert.

Die Stiftung Warentest hat die fünf großen Paket­dienste DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS getestet. Es gibt gute und schlechte Nachrichten.

In der Weihnachtszeit haben die Paketdienste Hochkonjunktur. Für Stiftung Warentest ein guter Grund, sich deren Service genauer anzuschauen. Sie hat dafür 100 gleiche Pakete kreuz und quer durch Deutschland geschickt. Doch nicht alles kam heil an. Mit den Paketen wird nämlich zum Teil recht ruppig umgegangen.

Die Stiftung Warentest machte die Erfahrung, dass bei DPD am meisten kaputt ging, bei DHL ging dagegen gar nichts kaputt. Es ist also durchaus möglich, auch sorgfältig mit den Paketen umzugehen.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Nach ein bis zwei Tagen sind fast alle Pakete in Deutsch­land angekommen.

Tipps zum Verschicken der Pakete:

Verpacken: Der Karton sollte stabil sein - Schuhkartons sind also eher ungeeignet. Leerräume sollten ausgestopft werden. Empfindliche Waren sollten gut gepols­tert werden, z.B. mit Luft­pols­terfolie. Das Paket sollte mit Paket­klebeband und nicht mit Schnüren verschlossen werden. Hand­schriftliche Aufschriften wie "zerbrech­lich" sind überflüssig, denn alle Pakete werden auto­matisch abge­fertigt.

Frankieren: Der Adress­aufkleber sollte leserlich, korrekt und voll­ständig ist. Das gilt besonders für die Post­leitzahl, da sie in den Verteilzentren maschinell von Scannern gelesen wird.

Stan­dard­versand: Teure Express­tarife lohnen selten – nach ein bis zwei Tagen ist oft auch die Stan­dard­sendung da. Bei Express kann aber die Abhol- und Zustell­zeit einge­grenzt werden.

Versicherung: Die Beför­derungs- und Geschäfts­bedingungen verraten, was bei Verlust oder Beschädigung ersetzt wird. Zusatz­versicherungen helfen nur, wenn die wert­vollen Dinge nicht vom Versand ausgeschlossen sind.

Paket­kasten: DHL hat neue Wege gefunden, um die Zustellung zu verbessern. Bekannt sind die bundes­weit mehr als 2.650 Pack­stationen, an denen registrierte Kunden die Sendung rund um die Uhr abholen können. Neu ist der Paket­kasten, der ähnlich wie ein Brief­kasten am Haus installiert wird. Über ihn können DHL-Pakete gesendet und empfangen werden. Kauf­preis ab 99 Euro. (dpa/stw)

Versand

Paketdienste im Überblick

  • DHL gehört zur Deutschen Post. Im Jahr 1969 gründeten Adrain Dalsey, Larry Hill­blom und Robert Lynn in San Francisco das Unternehmen DHL – die drei Buch­staben stehen für die Initialen ihrer Nach­namen. 2002 wurde DHL hundert­prozentige Tochter der Deutschen Post AG. DHL agiert in mehr als 220 Ländern.

    DHL stellte 2013 in Deutsch­land mehr als 1,02 Milliarden Pakete zu. Kunden können in rund 12.000 Post­filialen und über 2.650 Pack­stationen Pakete in Empfang nehmen. DHL beschäftigt bundes­weit rund 62.650 Paket­zusteller.

  • Hermes gehört zur Otto Group Hamburg. Unter der Marke agieren elf Gesell­schaften, die welt­weit handels­nahe und logistische Dienst­leistungen erbringen. Den Paket­versand über­nimmt die 1972 gegründete Hermes Logistik Gruppe Deutsch­land (HLGD).

    In Deutsch­land trans­portiert Hermes pro Jahr mehr als 300 Millionen Pakete. Kunden stehen über 14.000 Paket­shops offen. Hermes betreibt in Deutsch­land sechs Haupt­umschlagbasen und 57 regionale Nieder­lassungen. Darüber hinaus koope­riert Hermes mit 351 selbst­ständigen Fuhr­unternehmern.

  • DPD gehört zur französischen Geopost. Dynamic Parcel Distribution (DPD) wurde 1976 von 18 deutschen Speditions­firmen gegründet. Firmensitz ist Aschaffenburg. Die Mehr­heit an dem interna­tional agierenden Unternehmen hält die französische Geopost-Gruppe, eine 100-prozentige Tochter von La Poste.

    In Deutsch­land trans­portiert DPD nach eigenen Angaben jedes Jahr rund 320 Millionen Pakete und betreibt 75 Depots. DPD bietet bundes­weit mehr als 5.000 Paket­shops, in denen Kunden Pakete in Empfang nehmen und versenden können.

  • GLS  ist die Abkürzung für General Logistics Systems B.V. (GLS) und gehört zur britischen Royal Mail. GLS vers­endet welt­weit und agiert in 37 europäischen Staaten. GLS Germany hat seinen Sitz im hessischen Neuen­stein und wurde im Jahr 1989 als German Parcel gegründet und 1999 von der Royal Mail über­nommen.

    Die gesamte GLS Gruppe vers­endete 2013/14 europaweit 404 Millionen Pakete, für Deutsch­land nennt das Unternehmen keine Zahlen. Derzeit stehen GLS-Kunden deutsch­land­weit rund 5.000 Paket­shops zur Verfügung.

  • UPS gehört zu UPS of America. Der United Parcel Service hat seinen Haupt­sitz in Atlanta, USA, und wurde 1907 als American Messenger Company gegründet. Das Unternehmen agiert welt­weit und hat seinen deutschen Sitz in Neuss (NRW).

    UPS hat 2013 welt­weit 4,3 Milliarden Pakete und Dokumente zugestellt, regionale Zahlen veröffent­licht das Unternehmen nicht. UPS betreibt 72 Paketzentren, hinzu kommen die Deutsch­land-Zentrale und das europäische UPS Air Hub am Köln-Bonn-Airport. UPS verfügt über rund 2.500 Access-Point-Stand­orte in Deutsch­land, an denen Kunden Pakete abholen können.

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