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Radio Hamburg

Silvesterbräuche

Münzen, Trauben, ganz in Weiß: So feiert die Welt Silvester

Hamburg, 28.12.2015
Champagner

Eine Münze im Brot, 12 Trauben um Mitternacht oder ganz in Weiß ins neue Jahr starten: Mit diesen Bräuchen feiert die Welt ins neue Jahr!

Eine Münze im Brot, 12 Trauben um Mitternacht oder ganz in Weiß ins neue Jahr starten: Fast jedes Land hat seine eigenen, besonderen Traditionen für Silvester und die Neujahrsnacht. Wir haben für Euch die interessantesten Bräuche zusammengestellt.

An Silvester erreicht der Aberglaube vieler Menschen ihren Höhepunkt. Ihr habt sicherlich auch schon Glücksschweinchen aus Marzipan oder kleine Schornsteinfeger verschenkt und in der Silvesternacht bleigegossen. Auch in vielen anderen Ländern gibt es besondere Bräuche – mitunter sehr kuriose.

Rote Unterwäsche in Italien

Für Italiener, egal ob Frau oder Mann, ist rote Unterwäsche an Silvester ein absolutes Muss. Spätestens nach Weihnachten stellen viele Kaufhäuser ihr Sortiment um. Die rote Unterwäsche soll im neuen Jahr für Glück und Erfolg sorgen. Zu essen gibt es traditionell Linsengerichte. Das soll Glück in Gelddingen bringen.

12 Trauben zum Glück

In Spanien und auch in Venezuela isst man um Mitternacht zu jedem Glockenschlag eine Weintraube. Schafft man alle 12 Trauben vorm letzten Glockenschlag, bringt das Glück für das neue Jahr. Einige Supermärkte bieten sogar besondere Päckchen mit nur 12 Weintrauben zum Jahreswechsel an. Schmeckt einer der Trauben schlecht, wird der entsprechende Monat hart. Auch die Spanierinnen tragen rote Unterwäsche und Dessous. Dadurch erhoffen sie sich Glück und Leidenschaft in der Liebe.

Zocken in der Silvesternacht

In Griechenland wird schon ab dem Abend des 31. Dezember gezockt. Die Griechen spielen Karten- oder Würfelspiele zu Hause oder im Kasino. Insgesamt wird landesweit ein dreistelliger Millionenbetrag verspielt. Wer gewinnt, soll das ganze neue Jahr über Glück haben. Wer verliert, darf auf Glück in der Liebe hoffen. Außerdem wird in Griechenland das Basiliusbrot gebacken. In den Teig wird eine Münze gemischt. Wer die Scheibe mit der Münze bekommt, kann das ganze Jahr mit Glück rechnen.

Ganz in Weiß ins neue Jahr

In Brasilien feiert man in Weiß ins neue Jahr, die Farbe der Unschuld, der Reinheit und des Friedens. Sie verheißt einen glücklichen Start ins neue Jahr. Auch die Brasilianerinnen tragen in dieser Nacht rote Unterwäsche, in der Hoffnung auf Liebesglück im neuen Jahr. Außerdem werden Kerzen in den Sand am Strand gesteckt. Weiße für den Frieden, gelbe für Geldsegen und rote für Glück in der Liebe.

Mandarinen fürs Liebesglück

Viele Traditionen gibt es zum Jahreswechsel in China. So putzen sie zum Beispiel das Haus mit Bambuszweigen und öffnen eine Stunde vor Mitternacht alle Fenster, um das Glück ins Haus zu lassen. Außerdem wird das Haus in rot dekoriert, unter anderem mit Bändern und Tüchern. Rot steht in China für Glück, Freude und Wohlstand. Kurios: Unverheiratete werfen Mandarinen ins Meer, in der Hoffnung, so den richtigen Partner fürs Leben zu finden.

Gefährliche Tradition in Fernost

In Japan dauert das Fest zum Jahreswechsel 7 Tage. Die ersten drei Tage sind der Ruhe und der Familie gewidmet. Um 0 Uhr wird diese Ruhe jedoch durch 108 Glockenschläge unterbrochen, die von jedem Tempel des Kaiserreichs ertönen. Sie sind Symbol für die 108 Übel des alten Jahres und sollen sie vertreiben. Gefährlich wird es dann beim Essen: Traditionell werden Mochis, Klöße aus Klebereis, verspeist. Die Japaner versprechen sich davon Glück und ein langes Leben. Ironischer Weise ist oft das Gegenteil der Fall, denn viele erstickten schon an diesen Klößen.

Schläge für ein gesundes Jahr

In Bulgarien beginnt man das neue Jahr mit Schlägen auf den Rücken. Die sollen Gesundheit und Reichtum bringen. Für diesen Brauch schmückt man einen Ast des Kornelkirschbaums. In der Silvesternacht und an Neujahr gehen Kinder von Haus zu Haus und schlagen damit die Bewohner auf den Rücken. Dabei wünschen sie ein glückliches, fruchtbares und gesundes neues Jahr und bekommen dafür Geschenke, wie Bonbons, Kuchen oder Kleingeld.

„Nothing Goes Out!“

Ein Höhepunkt an Silvester in den USA ist das alljährliche „Ball Dropping“. Hierbei wird in Manhattan der „Times Square Ball“ vom One Times Square-Hochhaus innerhalb von 60 Sekunden herabgelassen und berührt an Mitternacht den Boden. Außerdem verlassen die Amerikaner an Neujahr nicht das Haus, ansonsten droht Unglück. Allgemein soll nichts, nicht mal der Müllsack, das Haus verlassen. Es gilt: „Nothing Goes Out!“

Es schneit in Südamerika

Einen besonderen Brauch haben die Argentinier. Um sich der alten Last zu entledigen und alles Unnötige hinter sich zu lassen, vernichten sie alle Unterlagen und zerreißen alle Dokumente, auf die man im neuen Jahr verzichten kann. Diese Schnipsel werden dann mittags aus dem Fenster geworfen.

Zukunftsweisende Äpfel

In Tschechien gießen, wie auch in Deutschland, viele Familien Blei. Außerdem haben die Tschechen einen Brauch, bei dem sie einen Apfel halbieren, um an den Kernen das Schicksal abzulesen. Wenn die Kerne in Sternenform stehen, soll das neue Jahr Glück bringen. Bilden die Kerne allerdings ein Kreuz, droht Unheil für das neue Jahr.  

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