Programm
Hörer helfen Kindern: Behindertengerechtes Auto
Familie Faraj braucht für ihren Sohn Mirko ein behindertengerechtes Auto. Sie haben geholfen.
1996 ist der 41-jährige Iraker Siruan Faraj nach Deutschland gekommen. 2001 kam dann auch seine Frau Ramona nach. Am 6. Dezember 2004 sind die beiden Eltern geworden. Mirko erblickt durch einen Kaiserschnitt das Licht der Welt. Doch dann der Schock für die Familie: Kurz nach der Geburt erleidet der heute Fünfjährige eine Hirnblutung und ist seitdem mehrfach schwer behindert. Mirko kann nicht sitzen, laufen und sprechen. Er nimmt keine feste Nahrung zu sich und kann seine Körperfunktionen, wie zum, Beispiel Toilettengänge nicht selbständig steuern. Er benötigt rundum Versorgung und Unterstützung und ist ständig auf den Rollstuhl angewiesen.
An den Rollstuhl gefesselt
Seine Eltern fördern ihn wo sie nur können: Mirko hat montags Krankengymnastik, donnerstags Logopädie, samstags Reittherapie und sonntags Behindertenschwimmen. Alle drei Monate muss er zum EEG ins Institut für Neuropädiatrie, zweimal im Monat zum Hausarzt. Damit die Familie diese Fahrten bewältigen kann, braucht sie ein behindertengerechtes Auto. Öffentliche Verkehrsmittel können sie nicht benutzen, weil Mirko aufgrund seiner geistigen Behinderung panisch auf große Menschenmengen reagiert und dabei sehr lautstark und unruhig wird.
Sie haben geholfen
Die Familie braucht einen VW Caddy Maxi mit sieben Sitzen. Dieser kostet ohne Umbau 19.600 Euro. Für den Umbau muss die Familie noch einmal 6.900 Euro zahlen. Aus eigener Kraft haben sie bereits 18.650 Euro bei anderen Stiftungen zusammengesammelt, 2.000 Euro können sie selber beisteuern, wenn sie ihr jetziges, nicht behindertengerechtes Auto verkaufen. Sie haben geholfen und die restlichen 5.850 Euro gespendet.
