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Radio Hamburg

Die Burgerinitiative

Im Burger-Test: Burgerlich

Hamburg, 24.04.2015
Die Burgerinitiative mit Anke und Netz-Nick

Diese Woche im Test: Burgerlich.

Bei der Burgerinitiative haben Anke und Netz-Nick in dieser Woche "Burgerlich" am Speersort getestet und sind zu folgendem Ergebnis gekommen.

Datum: 24.04.15

Im Test: Burgerlich

Adresse: Speersort 10, 20095 Hamburg

Punkte-Übersicht

Location

Netz-Nick sagt:

Sehr moderner Laden mit hohen Decken. Besonders schön ist der Blick durch eine Glasscheibe in die offene Küche. Dabei hat man ein gutes Gefühl. Man sitzt auf Bänken an langen Tischen. Vor jedem Platz ist ein Bildschirm eingelassen. Drückt man auf den oberen Rand des Bildschirms, fährt dieser raus. Über diesen Touch-Screen gibt man dann seine Bestellung auf. Problem: Die Toiletten sind zwar sehr sauber und modern, allerdings etwas blöd ausgeschildert. Als ich dem einzigen Schild gefolgt bin, bin ich aus Versehen in der Küche gelandet.

Anke sagt:

Was mir als allererstes auffällt: hier RIECHT es gut. Und nein, nicht nach Burgerfett. Eher nach frischem Holz, entsprechend auch die Einrichtung. Viel Holz also, in Kombination mit weichem und deswegen auch freundlichem Licht. Der Laden ist auch nicht ZU groß und kommt stylisch rüber. Mag ich! Und hier bleibe ich gerne auch nach dem Essen noch ein wenig länger sitzen. Punktabzüge gibts allerdings für den Steinboden. Der wirkt in seiner Kopfsteinpflaster-Optik so, als hätte man die Fußgängerzone draußen gar nicht verlassen. Ein bisschen so, als würde man immer noch “auf der Straße sitzen”. Das nimmt leider wieder einiges von der Gemütlichkeit weg.

 

 

Service

Netz-Nick sagt:

Die Mitarbeiter waren alle jung, motiviert und unglaublich freundlich und zuvorkommend. Soweit es ihnen möglich war. Schließlich gibt man ja nicht bei ihnen, sondern am Bildschirm seine Bestellung auf. Eigentlich stehe ich ja auf so einen Technik Schnickschnack. Das Bestellprogramm lief auch super. Es war sehr übersichtlich und mit großen Bildern vom Essen und den Getränken gestaltet. Allerdings hat mir ein Button gefehlt: „Baue deinen eigenen Burger“. Man hat nur die Option vorgefertigte Burger leicht zu verändern. Aber nach dem Baukastenprinzip, von der Zwiebel bis zum letzten Körnchen auf dem Brötchen, seinen eigenen Burger zu basteln, hat man nicht.

Anke sagt: 

Für mich zu technisch und damit unpersönlich. Prinzipiell eine schöne Idee, über ein Display mit Touchpad alles zu bestellen. Aber: ich stelle fest, dass das null mein Ding ist. Wenn ich auf einen “Service-Button” drücken muss, um eine Bedienung an den Tisch zu holen, ist mir das zu blöd. Ich nehme lieber meine Arm, hebe diesen und rufe nach jemandem von dem insgesamt sehr freundlichen Personal dort. Auf dem Display vor mir: alles auf Englisch. Kein Problem an sich, aber: man überliest tatsächlich gewisse Dinge. Unter “Drinks” lande ich zum Beispiel schnell bei “Softs” und ordere eine einfache Cola. Den Button mit “Homemade” habe ich schlichtweg übersehen, hier gibts die hausgemachten “Drinks”, die ich im Nachhinein interessant gefunden hätte. Es mangelt leider für mich an der wichtigsten Info: wie groß ist der Standardburger? Ich bin nämlich kein besonders guter Esser. Und jetzt den Service-Button drücken und dann nachfragen? Nein. Dann warte ich lieber mal ab, was ich bekomme.

Essen und Trinken

Netz-Nick sagt:

Ich hatte einen vegetarischen Burger mit einem Portobello Pilz. Das ist ein riesen großer Pilz, der etwa die Größe eines Burger-Patties hat. Der Pilz war gefüllt mit Frischkäse. Obendrauf habe ich mir Chedda-Käse und Jalapenos bestellt. Als Beilage gab es für mich mini Pommes. Ich hätte auch normale nehmen können, aber mich haben die kleinen, hausgemachten mini-Pommes mal gereizt. Die waren auch extrem lecker, allerdings war die Schüssel für die Pommes viel zu klein. Beim Naschen ist die Hälfte rausgefallen.  Als Brötchen hatte ich ein selbstgebackenes Vollkornbrötchen. Das hätte ein bisschen knuspriger sein können, war aber auch so extrem lecker. Die Soße hat auch gestimmt. Was mich allerdings gestört hat war der Frischkäse im Pilz. Der war zwar lecker und sehr sättigend, allerdings auch etwa viel. Zwischendurch hatte ich nur Frischkäse in und um meinen Mund geschmiert. Allerdings muss ich sagen, dass es schön ist, überhaupt als vegetarische Alternative einen Portobello Pilz zu bekommen. Oft bieten Burger-Läden nur Mozzarella Käse oder knautschigen Tofu an. Eigentlich ist alles bei Burgerlich selbstgemacht,, auch die Getränke. Ich hatte eine Basilikum-Limonade. Die hat fantastisch geschmeckt. Erfrischend, natürlich und außergewöhnlich zugleich.

Anke sagt:

Mein Cheeseburger im Sesambrötchen mit extra Bacon sieht top aus! Das Fleisch: schön zart und saftig und am Ende bleibt auch keine unnötig große Fettpfütze auf dem Teller. Die Portion ist auch genau richtig, also nicht amerikanisch üppig und zu viel. Sehr gut! Leider verschenkt die Küche hier einige Punkte bei einem ebenfalls ganz wichtigen Thema in Sachen Burger. Da zählt nicht nur, dass das Fleisch gut ist und die Tomaten und Zwiebeln frisch und knackig, sondern auch: die Soße. Bei meiner Bestellung lese ich etwas von “hausgemachter Burgerlich-Soße” und freue mich schon darauf.  Letztendlich landet davon aber so wenig auf dem Burger, dass ich sie kaum rausschmecken kann. Sehr schade! Stattdessen entdecke ich eine Art “Tomatenmark” unterhalb des Salates. Das gibt Abzüge!

Preis-Leistung

Netz-Nick sagt:

Für den Portebello-Pilz-Burger mit Käse, Jalapenos, Pommes und Basilikum Limo habe ich  13 Euro 25 bezahlt. Das Essen war sehr gut und vor allem selbstgemacht. Nix aus der Tüte oder aus dem Gefrierfach. Dafür zahle ich gern. Allerdings hat der gleiche Burger mit Fleisch nur 50 Cent mehr gekostet, als der vegetarische. Das steht nur schwer im Verhältnis. Deswegen gibt’s Punktabzug!

Anke sagt:

10,50 Euro zahle ich am Ende für meinen Cheeseburger mit extra Bacon plus Cola. Das geht in Ordnung für das was ich an frische Zutaten bekommen habe.

Für den Preis hätte ich eben nur gerne mehr von der Soße zu schmecken bekommen.

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