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Radio Hamburg

Die Burgerinitiative

Im Burger-Test: Miss Pepper

Hamburg, 30.04.2015
Die Burgerinitiative mit Anke und Netz-Nick

Diese Woche im Test: Miss Pepper.

Bei der Burgerinitiative haben Anke und Netz-Nick in dieser Woche "Miss Pepper" in Barmbek getestet und sind zu folgendem Ergebnis gekommen.

Datum: 29.04.15

Im Test: Miss Pepper

Adresse: Fuhlsbüttler Straße 389, 22309 Hamburg 

Punkte-Übersicht

Miss Pepper Überschrift
Bewertung Miss Pepper

Location

Netz-Nick sagt:

Gleich beim Betreten wird das Motto klar: American Diner. Der typische Style. Lange Lederbänke, Serviettenspender auf den Tischen und viel Krams an der Wand. Allerdings wirkt das Ganze Motto sehr gewollt. Jede Schallplatte, jedes Blechschild, zwar durcheinander aufgehängt, aber irgendwie doch sortiert. Als hätte ein Innenarchitekt das Ganze exakt ausgemessen und bestimmt, wo welches Amerika-Andenken hinkommt. Dazu perfekt angebrachte Leuchtstoffröhren, auch die sollen das typische „American-Diner Konzept“ unterstreichen, wirken aber eher so, als hätte sich jemand einen Elvis Presley Film angeguckt und danach geglaubt, er sei jetzt USA-Experte.

Da steckt keine Liebe zum Detail drin, sondern ein Plan. Insgesamt war der Laden sehr sauber und hell. Er hätte sogar noch heller sein können, wenn die Scheiben nicht mit Werbe-Bildern für den eigenen Laden zugeklebt wären. Ich konnte, obwohl ich am Fenster saß, nicht nach draußen gucken.  Es gibt sogar einen kleinen stylischen Außenbereich. Der hat überhaupt nicht zum Rest der Möchtegern-Amerika-Stils gepasst. Aber, wie gesagt: SCHICK! Die Toiletten waren nicht besonders hübsch, aber gepflegt.  

Anke sagt:

Es riecht nach Pancakes als wir rein kommen, am Nebentisch sind sie noch am frühstücken. Wir sitzen an einem der sehr hellen, großen Fenster und befinden uns übertrieben offensichtlich in einem American Diner mit seiner typischen Ledergarnitur. Ich fühle mich hier erst einmal wohl, auch wenn die Location einem gefühlt ein etwas zu lautes „Hello and welcome to America“ entgegen ruft. Die Deko ist mir persönlich zu viel, aber ich konzentriere mich darauf, dass ich sehr bequem sitze. Auf den zweiten Blick stören mich die Hängelampen mit ihrem Schultoiletten-Licht. Komplett daneben ist die Musik die hier gerade läuft: Technobeats zum Mittagessen: Hilfe! 

 

Lest auch: Großer Burger-Test: Die Burgerinitiative mit Anke und Netz-Nick

Anke und Netz-Nick testen jede Woche einen neuen Burger-Laden in Hamburg und küren jeden Monat den "Burgerme ...

Service

Netz-Nick sagt:

Besser geht es nicht. Vom reinkommen, bis zum Rechnung zahlen, alles perfekt. Unsere Kellnerin war hilfsbereit bei der Essenswahl, freundlich, gepflegt, lustig, sympathisch, aufmerksam…. Ich könnte Stunden weiter machen. Wenn euch noch Adjektive für den perfekten Kellner einfallen. Her damit! Die passen auf jeden Fall. Mir fällt nicht ein Grund für einen Punktabzug ein. Da gibt man gerne Trinkgeld!

Anke sagt: 

Wow! Die Mädels hier sind mega-freundlich und fragen zweimal nach ob bei uns alles passt. Außerdem bekomme ich zwischendurch von der Theke ein sehr schönes, ehrliches Lächeln zugeworfen, als ich meine Blicke kreisen lasse.  

Ich habe selbst während meines Abis gekellnert und lege daher sehr viel Wert auf freundlichen Service und die heilige Regel, dass der Gast König ist, immer ein Lächeln verdient hat und: dass er – egal was kommt – immer Recht hat. Ehrlicherweise möchte ich dazu sagen, dass zu dem Zeitpunkt als wir da waren kein Hochbetrieb war. Die Kellnerinnen konnten sich also auch die Zeit für uns nehmen. 

Essen und Trinken

Netz-Nick sagt:

Ich hatte einen veganen Falafel Burger mit Pommes und einer hausgemachten Limonade. Dazu habe ich mir mit Anke Zwiebelringe mit Aioli Soße geteilt. Die Limo hat richtig lecker geschmeckt und sah echt gut aus. Sie kam im Weck-Glas mit Henkel. Darin: Frische Limette, Kräuter, Stäbchen zum rühren und Strohhalm. Vom Geschmack her hatte das Ganz was von einem Caipirinha ohne Alkohol. Sehr erfrischend. Die Pommes waren genau so, wie ich mir Pommes vorstelle. Heiß, knusprig von außen, weich von innen und perfekt gewürzt. Nicht versalzen mit leichter Paprika Note. Großartig! Die Zwiebelringe waren knusprig, allerdings etwas unterwürzt. Die Aioli dazu war rosafarben. Das kenne ich von Aioli zwar nicht, aber sie war lecker. Vor allem hat die Soße nicht zu extrem nach Knoblauch geschmeckt. Das passiert bei Aioli schnell. Jetzt zum wichtigsten: Der Burger! Das Falafel-Patty war definitiv nicht frisch aus Kichererbsen und Bohnen hergestellt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es aus der Tiefkühltruhe kam. Industrieware! Geschmacklos, trocken, zu perfekt geformt. Das Brötchen war ähnlich trocken. Darauf gab es eine Guacamole-Soße. Die besteht ja aus Avocado und Avocado ist durch den hohen Fett-Anteil ein perfekter Geschmacksträger. Von sich aus schmeckt die Avocado recht schlicht. Es kommt also auf die Würze an und die war schlecht. Eigentlich hat die Soße nach nix geschmeckt und war schlecht auf dem sehr trockenen Brötchen verteilt. Insgesamt war der Burger also nicht saftig, aus der Truhe und langweilig gewürzt. Schade. Von einem Burgerladen erwarte ich vor allem beim Burger, das ALLES im Haus frisch hergestellt wird. Das war hier leider nicht der Fall und dafür gibt es ordentlich Punktabzug. Ich mag nichts weniger, als Industrieware beim Essen. Die Pommes und die Limo holen ein bisschen was raus. 

Anke sagt:

Zu meinem hausgemachten Pfirsicheistee gibt’s den Cheesy Cheeseburger. Im Eistee schwimmen zwei frische Minzblätter! Wunderbar. Mich begeistern auch die sehr frischen, knackigen Pommes und die selbstgemachte Burgersoße. So weit, so lecker. Von unserer gemeinsamen Beilage, den Zwiebelringen im Biermantel, bin ich wenig begeistert. Viel Geschmack steckt da leider nicht drin. Dem Cheeseburger – also dem Herzstück meines Essens – fehlt der Charme eines frisch zubereiteten Patties. Das Fleisch schmeckt für mich industriell und nach den zwei fiesen Buchstaben: TK! Tiefkühlware. Das Fleisch ist – genauso wie das Brötchen – zu trocken. Meine Erwartungen waren da ganz klar höher!

Anke Miss Pepper

Preis-Leistung

Netz-Nick sagt:

Für meinen Burger inklusive Pommes und Getränk habe ich 14 Euro bezahlt. Klingt für ein sättigendes Mahl vollkommen okay, allerdings nicht, wenn davon das Wichtigste nicht komplett hausgemacht ist, sondern nur in der Küche zusammengebaut wurde: Der Burger! Allerdings war der Service super, die Pommes und der Drink lecker und der Laden sehr sauber. 

Anke sagt:

14,10 Euro für einen Eistee, eine Portion Pommes und einen üppigen Burger. Ich zahle so einen Preis gerne, wenn die Qualität und Frische mich überzeugen. Das war aber zumindest beim Burger nicht der Fall. Eindeutig zu teuer, wenn das Fleisch und auch das Brötchen in meinem Fall zu trocken waren und das Geschmacksfeuerwerk auf der Zunge einfach nicht stattgefunden hat. Punktabzug gibt es auch für den 1 Euro extra, den man zahlt wenn man als Beilage etwas anderes als Pommes möchte (Wedges zum Beispiel). Warum?

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