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Radio Hamburg

Die Burgerinitiative

Im Burger-Test: Burger De Ville

Hamburg, 14.08.2015
Die Burgerinitiative mit Anke und Netz-Nick

Anke und Netz-Nick haben "Burger De Ville" gecheckt.

Bei der Burgerinitiative haben Anke und Netz-Nick in dieser Woche "Burger De Ville" in Bahrenfeld kulinarisch unter die Lupe genommen.

Datum: 13.08.15

Im Test: Burger De Ville

Adresse: Paul-Dessau-Strasse 2, 22761 Hamburg

Punkte-Übersicht

Location

Netz-Nick sagt:

Das „Burger De Ville“ gehört zum „25 Hours Hotel“ in Altona. Diese Hotel-Kette ist für sein rundes Konzept bekannt und hat auch bei dem hauseigenen Burgerladen, was den Style angeht, nichts falsch gemacht. Wir reden hier übrigens nicht von einem typischen Restaurant. Das Braten, das bestellen und die Essensausgabe, all das findet in einem „Airstream“ statt. Einem amerikanischen Imbiss-Wohnwagen. Silberfarbend, retro. Sehr cool. Gegessen wird entweder davor an Steh-Tischen oder im gegenüberliegenden Hotel-Restaurant. Da könnt ihr auch sitzen. Insgesamt ist das Konzept rund, außergewöhnlich und trotz der außen-Küche alles sauber. 

Anke sagt:

Wir stehen vor einem Food-Truck bzw. Airstream in stylischem Silber und werden von sehr lässigen Jungs empfangen und auch nicht von einem übergroßen Angebot überfordert. Gegessen wird draußen, teilweise an Stehtischen, teilweise gibt es auch Sitzmöglichkeiten direkt vor dem 25hours-Hotel. Das Konzept ist rund und geht gut auf! Zur Mittagszeit wird es hier richtig voll, aber angenehm gesellig. Bei unserer Bestellung schaue ich über den Tresen in den Wohnwagen und sehe, dass alles blitzbank ist und hier schnell und sauber gearbeitet wird. Gefällt mir! Abzüge gibt es eigentlich nur für die Tatsache, dass der Essens-Spaß natürlich wetterabhängig ist – auch wenn man teilweise überdacht sitzen kann – wenn es regnet und hier auch mal der Wind etwas kräftiger durch bläst, wird’s ungemütlich. „Imbiss“ bedeutet für mich auch immer: auf die Schnelle etwas essen. Ich esse grundsätzlich lieber mit Ruhe.

Service

Netz-Nick sagt:

Im Prinzip läuft die Bestellung nicht anders ab, als bei McDonalds. Ihr geht an den Tresen am Airstream und gebt eure Bestellung ab und zahlt. Wenn das Essen fertig ist werdet Ihr aufgerufen, holt euer Essen ab und stellt euch an einen Steh-Tisch oder setzt euch hin. Nach dem Essen müsst ihr, genau wie McDonalds, die Essensreste selbst entsorgen und das Tablett zurückbringen. Alles okay soweit, funktioniert ja auch bei McDonalds. Allerdings werdet ihr in anderen Restaurants bei den Preisen bedient. Außer, dass die Mitarbeiter im Airstream nett waren, gab es keinen Service.

Anke sagt: 

Sehr nette Jungs, die bei Burger De Ville arbeiten! Teil des Imbiss-Konzepts ist es natürlich, das Essen selbst zu holen und auch das Tablett und den Müll eigenständig wieder zurückzubringen. Alles okay! Aber bei Selbstbedienung erwarte ich irgendwie auch angepasste Preise (siehe Preis/Leistungsverhältnis) und die stimmen letztendlich nicht.

Essen und Trinken

Netz-Nick sagt:

Ich hatte einen vegetarischen Burger, belegt mit einem Portobello-Pilz, Halloumi-Käse, Rucola und gegrilltem Gemüse. Das Brötchen drum herum war nicht geröstet, extrem weich und groß und ist im Mund noch größer geworden. Wie ein Schwamm. Dadurch ist der gesamte Geschmack flöten gegangen und alles war ziemlich trocken. Dazu habe ich mir mit Anke Knoblauch-Pommes geteilt. Die haben noch einiges rausgeholt. Sie sahen handgemacht aus, waren in frischem Erdnuss-Öl frittiert und danach mit einem leckeren Knoblauch-Öl beträufelt und mit Petersilie bestreut. Perfekter Knuspergrad, extrem lecker! Sehr zu empfehlen. Als Dip hatten wir eine Chili-Mayo, auch die war geschmacklich perfekt und nicht zu scharf.

Anke sagt:

Gegenüber Netz-Nicks Burger, den ich beim Probieren ganz lecker fand, stinkt meiner mal so richtig ab. Das Brötchen zu trocken, das Fleisch ebenfalls, der ganze Burger irgendwie lieblos. Und obwohl da wirklich genug von einer guten BBQ-Soße drauf ist, ist der Gesamtgeschmackseindruck einfach nur trocken und langweilig. Ich war richtig enttäuscht! Die selbstgemachten Fries mit der Chili-Mayo sind die Rettungsaktion für mein Essens-Erlebnis. Diese Pommes sind wirklich richtig lecker und gehören zu den besten Pommes, die ich je gegessen habe. 

Preis-Leistung

Netz-Nick sagt:

Für den Burger mit Pommes und Limo habe ich 11,30€ bezahlt. Eigentlich okay für einen perfekten Burger, mit netter Bedienung. Allerdings war der Burger nicht  perfekt und die Bedienung nicht vorhanden. Außerdem hat die Mayo 50 Cent extra gekostet! Das ist sowieso so ein Thema. Gibt es wirklich jemanden, der seine Pommes ohne irgendeine Soße isst? Mittlerweile scheint es normal zu sein, dass Soßen extra kosten. Für mich ist und bleibt das ein No Go! Und 50 Cent ist mehr als zu viel. Für 1 Euro gibt es eine ganze Tube Mayo im Supermarkt. Da ist mir auch das Bio-Siegel egal. Zahle ich in Zukunft auch für Salz und Pfeffer extra?

Anke sagt:

Mein BBQ-Burger kostet 5 Euro 80. Generell ein anständiger Preis, aber eher im Restaurant und nicht unbedingt bei einem Imbiss mit Selbstbedienung! Für 5 Euro 80 habe ich auch gewisse Erwartungen an den Burger, die aber bei mir leider so gar nicht erfüllt wurden. Für die Pommes, die es als große Portion für 2 Euro 50 gibt, hätte ich dagegen sogar noch mehr bezahlt! 

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