Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Die Burgerinitiative

Im Burger-Test: Burger Lounge

Hamburg, 03.06.2015
Die Burgerinitiative mit Anke und Netz-Nick

Diese Woche im Test: Burger Lounge.

Bei der Burgerinitiative haben Anke und Netz-Nick in dieser Woche "Burger Lounge" kulinarisch unter die Lupe genommen.

Datum: 03.06.15

Im Test: Burger Lounge

Adresse: Lübeckerstrasse  25

Punkte-Übersicht

Location

Netz-Nick sagt:

Du kommst rein und das erste was dir auffällt: American Diner! Leute, denkt euch bitte mal was neues aus. Burger können doch auch stylischer verkauft werden als in einem, von Deutschen, auf USA getrimmten Laden. Die Burger-Lounge gehört zur „Best Burger In Town“ Kette. Die sehen alle so aus, also okay. Überall hängen schwarz-weiß Bilder von alten Hollywoodstars, rote schwere Lederbänke, Servietten-Spender auf den Tischen, kleine USA Andenken verteilt über den Innenraum. Insgesamt stimmig, allerdings auch schon etwas abgenutzt und für mich zu viel Klischee. Was nicht bedeutet, dass das Restaurant schmutzig ist. Die Tische, der Boden, der Bar-Bereich, alles sauber. Leider hat es extrem nach dem Parfum der Kellnerin gerochen, als wir reinkamen. Hunger auf Burger hatte ich in dem Moment nicht mehr. Sowohl mit dem Auto, als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn Lübecker Straße) ist die Burger-Lounge gut zu erreichen. Auf den Fensterbänken lagen zum Teil wahllos verschlossene Pakete. Vielleicht mit Flyern? Vollkommen egal, die gehören da nicht hin!  

Anke sagt:

Das typische American-Diner-Einrichtungsprinzip, aber nicht zu übertrieben, sondern so, dass es zumindest nicht aufdringlich wirkt. Im Gegensatz zur Beschallung! Wären wir noch ein bisschen länger geblieben, hätten wir wirklich alle Elvis-Presley-Songs gehört. So waren es eben fast alle. Nichts gegen Elvis, nur wird irgendwann auch der in einer gewissen Lautstärke und vor allem in Dauerschleife sehr eintönig.  Punktabzüge gibt’s für die Kartonsammlung auf dem Fensterbrett, laut Beschriftung sind Gläser und Tassen darin und das Ganze gehört entweder ins Lager oder ins Regal, Hauptsache weggeräumt. Sieht einfach schlampig aus und nach jemandem der keinen Bock hatte, aufzuräumen.

 

Service

Netz-Nick sagt:

Außer, dass die Kellnerin ein bisschen zu viel Parfum aufgelegt hatte, gab es an ihr nix zu meckern. Sie war freundlich, zuvorkommend, aufmerksam und sehr schnell. Sie hat mich bei meiner Bestellung zum Beispiel darauf aufmerksam gemacht, dass ich 79 Cent spare, wenn ich meine Bestellung im Mittagsangebot nehme. Dadurch hatte ich keinen Nachteil, aber eben 79 Cent gespart. Was mich bei allen Läden der „Best Burger in Town“ stört: Die Speisekarte. Jeder Burger hat einen eigenen USA-Star Namen. Von James Dean bis Elvis ist alles dabei. Selbst, wenn sich nur eine Zutat oder die Menge des Fleisches ändert. Bis man da seinen Burger gefunden hat, vergeht schon etwas Zeit. 

Anke sagt: 

Mir kommt die Kreativität in der Speise- und Getränkekarte sehr dürftig vor. Die Burger haben zwar tolle Namen wie „Humphrey Bogart“, „Elvis Presley“ oder „Eddie Cochran“ und man denkt  an Rock ‘n Roll und Hollywood. Aber trotz ewig vieler Namen unterscheiden sich die Burger kaum, nur in der Menge des Fleisches. Es gibt sie entweder mit oder ohne Bacon, scharf oder nicht scharf. Ananas wird noch als Beilage angeboten, aber ansonsten ist das Angebot wenig vielfältig. Dafür werden wir freundlich bedient und die Kellnerin ist wirklich süß, sie hat nur etwas zu viel Parfüm aufgetragen, das stört beim Essen

Essen und Trinken

Netz-Nick sagt:

Ich hatte einen vegetarischen Burger mit Twister-Pommes. Das Gemüse-Pattie war leider nicht selbstgemacht, trotzdem lecker. Auf dem Burger lag frischer Salat, abgerundet mit einem würzigen „Haus-Dressing“. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Die Twister Pommes waren knusprig, heiß und gut gewürzt. Für ein Essen bei einer eigentlichen Burger-Kette gibt’s wenig zu meckern. Außer eben, dass Brötchen und Pattie Fertigprodukte waren.

Anke sagt:

Mein Burgerfleisch kommt höchstwahrscheinlich aus der Tiefkühltruhe, optisch wirkt es industriell perfekt und liegt völlig gleichmäßig rund auf dem Brötchen. Daraufhin nehme ich mir vor, mit niedrigen Erwartungen in meinen Burger zu beißen. Und dann die Überraschung: es schmeckt! Zusammen mit der hausgemachten Soße und dem kurz vorher nochmal aufgebackenem Brötchen.

Salat und Tomaten sind knackig und auch der Bacon hat Würze! Fast grandios: die Twister-Pommes die wir uns geteilt haben. Davon hätte ich essen können bis mir schlecht geworden wäre, ähnlich ging mir das mit der kleinen Portion Cole Slaw. Ein Glück, dass ich mich an dem Tag halbwegs im Griff hatte. 

Preis-Leistung

Netz-Nick sagt:

Für den Burger mit Twister Pommes habe ich 6 Euro 78 bezahlt. Ketchup gab es gratis, Mayo hat 29 Cent extra gekostet. Das Burger-Pommes Menü war preislich echt günstig und Qualitativ trotzdem hochwertig.  Den extrapreis für die Mayo kann ich nicht nachvollziehen, denn Ketchup gab es gratis

Anke sagt:

Für meinen „Humphrey-Bogart-Burger“ und eine kleine Fanta habe ich 5,48 Euro gezahlt. Völlig okay! Für Euer Geld bekommt Ihr hier definitiv einen leckeren Burger, obwohl hier auf Fertig-Patties zurückgegriffen wird. Offensichtlich können die aber auch gut sein! 

comments powered by Disqus