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Radio Hamburg

Die Burgerinitiative

Im Burger-Test: Better Burger Company

Hamburg, 13.05.2015
Burgerinitiative, Anke, Netz-Nick, Better Burger Company

Diese Woche im Test: Better Burger Company.

Bei der Burgerinitiative haben Anke und Netz-Nick in dieser Woche die "Better Burger Company  " in der City getestet.

Datum: 12.05.15

Im Test: Better Burger Company 

Adresse: am Getrudenkirchhof in der City

Punkte-Übersicht

Better Burger Company
Burgerinitiative

Location

Netz-Nick sagt:

Um es vorweg zu nehmen. Die Better Burger Company versteht sich nicht als Restaurant in dem man nett versackt. Dem Laden geht es nur um eins, um deinen Burger. Dementsprechend auch das Imbiss-Ambiente. Bierbänke  draußen, im Innenbereich treffen gekachelte Wände auf Industrie-Optik. Große schwere industrielle Lampen, ein Bestelltresen, dahinter die offene Küche mit großem Grill. Außerdem gibt es an der linken Seite des Tresens einen kleinen Bereich in dem ihr euch aus verschiedenen Toppings euren persönlichen Burger bauen lassen könnt. Das alles sieht durchweg hygienisch aus. Vor den Zutaten ein gläserner Spuckschutz, die Burgerbauer tragen Handschuhe. Die Toiletten sind nichts besonderes, aber sauber. Das Essen wird auf ovalen Metalltellern serviert. Also insgesamt macht der Laden einen modernen und stylischen Imbiss-Eindruck, allerdings würde ich die Better Burger Company niemanden empfehlen, der einen gemütlichen Abend mit Freunden verbringen möchte.

Anke sagt:

Stellt Euch eine kleine Fabrikhalle vor, und die wiederum modernisiert, aufgefrischt und stylisch hergerichtet. Das ist das Ambiente bei Better Burger Company. Das Konzept läuft eher auf einen Selbst-Bedienungs-Imbiss hinaus, als auf ein Restaurant. Mir gefällt es. Gerade aufgrund der Lage! In der City hat man ja wahrscheinlich ein paar Dinge mehr zu erledigen, längeres Sitzen und Verweilen steht da meistens nicht auf dem Programm, sondern eher ein guter aber schneller Mittagspausen-Imbiss. Ich meine also das Konzept erkannt zu haben und finde es deshalb sehr passend und stimmig! Innen wie außen sitzt man auf Holzbänken, die meisten davon ohne Lehne. Die offene Küche ist integriert in den Gast-, also Essbereich. Für mein Empfinden ergibt das ein nachvollziehbares und passendes Gesamtbild und bei mir kommt Hamburg-City-Lifestyle-Feeling auf. Wir wollen in unsere Bewertung  aber miteinfließen lassen, dass es grundsätzlich einfach Leute gibt, die es gemütlich wollen und einen Restaurant-Standard erwarten. Das bekommt man hier nicht!

 

Service

Netz-Nick sagt:

Ihr bestellt einen Burger und dürft euch 5 Zutaten aussuchen. Eigentlich ganz einfach. Wer Hilfe braucht, bekommt die sofort vom extrem freundlichen Personal. Allerdings gilt hier Self-Service. Ihr bestellt den Burger am Tresen, belegt ihn da mit Hilfe des Burger-Braters und tragt dann euer Essen selbst zum Tisch. Auch abräumen ist der Job des Gastes. Allerdings ist das Essen auch deutlich günstiger, als in Restaurants mit Bedienung und man spart sich auch das Trinkgeld. Insgesamt haben wir nicht länger als 10 Minuten auf das Essen gewartet und beide Burger waren gleichzeitig fertig. Lobend zu erwähnen sind auch drei verschiedene hausgemachte Soßen, die auf jedem Tisch stehen und von denen man sich so viel nehmen darf, wie man will. "Der Burger war zu trocken..." Diese Ausrede gilt hier nicht. Auch durch das einfache "baue deinen eigenen Burger" Prinzip wird man nicht mit dutzenden Menü-Varianten überfordert. Ihr bestellt einen Burger, entscheidet ob ihr 100 Gramm oder 200 Gramm als Patty haben wollt, die restlichen Zutaten sucht Ihr euch, wie am Salat-Buffet, aus. 

Anke sagt: 

Mit Lässigkeit und Freundlichkeit werden an der Kasse unsere Wünsche abgefragt und auf einem Schild lese ich sogar, wo mein Fleisch herkommt. Heute von einem Biohof in Norwegen. Das klingt auf jeden Fall gut und ich freue mich darüber informiert zu werden woher mein Essen kommt. Eine Geld-zurück-Garantie gibt es auch. Wenn mir der Burger nicht schmecken sollte, muss ich ihn auch nicht bezahlen. Mir wird gesagt, dass das kaum vorkommt. Na, mal sehen wie das in meinem Fall sein wird! So oder so fühle ich mich vorab perfekt über mein Essen informiert und kann nur Punktabzug geben, für die beiden Senfflaschen auf dem Tisch. Die eine Flasche: braun, die andere gelb. Senf aus Norwegen! Die Geschmacksrichtung und die Inhaltsstoffe: auf Norwegisch! Ich habe also keine Ahnung welcher Senf in welche Geschmacksrichtung geht. Das probiere ich aus und lande bei der braunen Flasche, aus der süßer Senf mit einer Honignote herauskommt. Richtig lecker!

 

Essen und Trinken

Netz-Nick sagt:

Hier geht es nur um eins: DEINEN BURGER! Ich hatte einen vegetarischen Burger mit Grill-Käse. Dazu durfte ich mir fünf frische Toppings aussuchen. Bei mir gab es doppelt Käse, Rucola, Gewürzgurken, Zwiebeln und Jalapenos. Als Grundsoße habe ich Knoblauch genommen. Dazu gab es Pommes und die drei verschiedenen gratis Soßen auf den Tischen zum nachwürzen. Natürlich habe ich alle drei hausgemachte Soßen probiert (alle lecker), aber der Burger hat auch so fantastisch geschmeckt. Sehr gut war auch das Brötchen und vor allem war es schön groß. So sind alle Zutaten im Mund und nicht auf dem Tisch gelandet. Über den Belag auf meinem Burger hätte ich mich nur beschweren können, wenn er nicht frisch gewesen wäre, das war er aber. Ansonsten habe ich ihn mir ja selbst ausgesucht. Unkompliziert und lecker. Der Grillkäse war die einzige vegetarische alternative und eigentlich bin ich kein Grill-Käse-Fan. Der hat sehr häufig eine Gummiartige Konsistenz.  Dieser nicht. Er war schön braun gegrillt, saftig und sehr gehaltvoll. Die Pommes waren lecker und nicht versalzen, dazu gab es auch noch gratis Mayo. Zu Trinken hatte ich einen frischen hausgemachten Eistee. Auch an dem habe ich nichts auszusetzen. Vielleicht ist er einigen zu süß, aber ich mag das so. Ich wüsste nicht, wie Burger noch besser geht. 

Burgerinitiative

 

Anke sagt:

Jetzt sitze ich da und bin verzweifelt. Rein gar nichts an meinem Burger schmeckt so, wie es nicht schmecken sollte! Alles perfekt und egal wie genau ich hinsehe oder wie viele Bissen ich noch nehme: ich finde nichts woran es etwas zu meckern gäbe. Die 5 Zutaten die ich frei wählen kann und auch wie viel oder wenig davon, durfte ich an der Theke selbst bestimmen. Da kann ja auch nichts schief gehen! Der Burger bekommt also keinen fantastisch kreativen Namen und läuft unter “Super-Cheesy-Cheesburger” oder “Mega-Beefy-Beefburger”, sondern es ist meine eigene Kreation. Da entsteht natürlich gleich automatisch eine positive Verbindung zu meinem Burger. Dieser ist mit Beef belegt, bekommt eine Barbecue-Soße, Bacon und Käse, Zwiebeln, Tomaten und Röstzwiebeln. Das Brötchen ist frisch aufgebacken, das Fleisch zart und von der Soße ist mehr als genug drauf. Den Senf gebe ich mir im Nachhinein noch selbst dazu.

Burgerinitiative

 

Preis-Leistung

Netz-Nick sagt:

Das darf ich hier eigentlich gar nicht schreiben, nachher lesen die Besitzer das noch und ändern die Preisliste. Aber ich traue meinen Augen immer noch nicht, wenn ich auf den Kassenbon gucke. Der bis jetzt mit Abstand beste Burger war gleichzeitig der günstigste in unserem Test: 8 euro 90 habe ich bezahlt. Aber nicht nur für den Burger, sondern für alles! Pommes, Getränk und alle Soßen inklusive. McDonalds aufgepasst. So viel zahle ich auch bei angeblichen billig-Ketten und bekomme irgendeinen Industrie-Pamps vorgesetzt. Hier nicht! Alles frisch, alles lecker, alles sauber. Natürlich spart die Better Burger Company an der Kellnern, aber das passte zum Gesamtkonzept und hat mich dementsprechend nicht gestört. 

 

Anke sagt:

8 Euro 40 zahle ich am Ende. Bekommen habe ich dafür frische Zutaten, die ich vorher alle sehen, bestimmen und anpassen konnte. Dazu: all-you-can-Drink Himbeer- oder Zitroneneistee. Pommes als Beilage hätten nur 50 Cent mehr gekostet. Mehr geht ja für den Preis echt nicht! Zum Vergleich: für etwa 3 Euro weniger hätte ich bei Mc Donalds ein Menü bekommen. Meine Entscheidung ist klar: bei diesem kleinen Preisunterschied zahle ich lieber mehr für einen einzigartigen Burger, den ich mir selbst zusammengestellt habe, und an dem alles frisch und nach Qualität geschmeckt hat.  

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