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Radio Hamburg

Die Burgerinitiative

Im Burger-Test: Louiskitchenbar

Hamburg, 22.05.2015
Anke, Netz-Nick, Burgerinitiative

Diese Woche im Test: Louiskitchenbar in Barmbek.

Bei der Burgerinitiative haben Anke und Netz-Nick in dieser Woche die "Louiskitchenbar" in Barmbek getestet.

Datum: 21.05.15

Im Test: Louiskitchenbar

Adresse: in Barmbek am Bahnhof Dehnhaide

Punkte-Übersicht

Louiskitchenbar
Burgerinitiative Louiskitchenbar

Location

Netz-Nick sagt:

Das Restaurant liegt direkt am Bahnhof Dehnhaide und ist dementsprechend leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Laden ist an die Ecke eines Hauses gebaut und umringt von einer großen Glasfront. Dadurch kommt viel Licht in den Raum, man hat selbst im Innenbereich den Eindruck draußen zu sitzen. Was auffällt: Viel Holz! Allerdings nicht das Holz von Omas Wandschrank, sondern schroffes Material, was eben so auch an der Küste hätte angespült werden können. Das gibt der Louis Kitchen Bar das gewissen etwas. Die Hauptgerichte sind übersichtlich per Hand an eine große Tafel geschrieben, sehr stylisch. Etwas ungemütlich waren die Tische. Ja, richtig gelesen, die Tische! Die Beine waren nämlich nicht an den Kanten des Holztisches angebaut, sondern in der Mitte und dann nach außen gestreckt. Egal, wie ich mich hingesetzt habe, ich hatte immer ein Tischbein im Weg. Das hätte nicht sein müssen. Die Musik war angenehm, aber etwas laut als wir kamen. Insgesamt ist alles sauber und ordentlich und wirkt gut aufeinander abgestimmt. Schöne Atmosphäre!

Anke sagt:

Sehr hübsch ist es hier! Holz kombiniert mit Steinoptik, einige Dekoartikel hier wünsche ich mir direkt für zu Hause.. Entlang des Fensters gibt es eine Bank mit Sofakissen und insgesamt sitzt man hier sehr bequem, es sei denn man ist eine Frau und überschlägt gerne die Beine beim Sitzen. Das ist tatsächlich etwas schwierig unter dem Tisch, wegen der eng zusammen laufenden Tischbeine. Das ist aber auch das Einzige. Richtig top ist, dass die Location sowohl mit der U-Bahn als auch mit dem Auto (aufgrund der einfachen Parkplatzsuche) super-easy zu erreichen ist.

 

Service

Netz-Nick sagt:

Ein junger netter Kellner hat uns bedient. War es vielleicht sogar der Besitzer? Auf jeden Fall hat er keinen Fehler gemacht und hätte mit seiner Art auch jeden einarbeiten können. Er war zuvorkommend, schnell, hat gute Empfehlungen gegeben und hat während des Essens immer mal wieder gefragt, ob alles stimmt. So muss das sein. Außerdem gibt es eine Flasche Ketchup zum Essen auf den Tisch. Solche Kleinigkeiten machen mich glücklich. Da spart man sich das nachfragen und zu Pommes gehört in der Regel Ketchup, das sollte doch eigentlich mittlerweile jedes Restaurant begriffen haben. Hat es aber nicht. Louis Kitchen Bar schon. Als ich mir den vegetarischen Burger bestellt habe, hat er mich sogar noch darauf aufmerksam gemacht, dass Ziegenkäse im Patty verarbeitet ist, der Burger also nicht vegan ist. Das verstehe ich unter aufmerksam. 

Anke sagt: 

Nett und freundlich. Aber nicht so, dass es außerordentlich und über das hinausgegangen wäre was man kennt. Aber auf jeden Fall haben wir uns willkommen gefühlt. Bei meiner Spezi und so wie ich diese serviert bekam, hätte ich mir allerdings vorher die Frage gewünscht ob ich Eis in mein Getränk möchte. Das kam ungefragt und in großer Menge. 4 bis 5 richtig große Eiswürfel im Glas und dazu ein Getränk in der Flasche was bereits eiskalt war: muss nicht unbedingt sein. 

 

Essen und Trinken

Netz-Nick sagt:

Ich hatte Süßkartoffelpommes, einen Gemüse-Käse-Burger und eine hausgemachte Limo. Die Süßkartoffelpommes waren perfekt, dazu gab es Sour-Creme und Ketchup. Der Burger war mit allem belegt, was ein guter Burger braucht und das hausgemachte Gemüse-Patty einfach nur perfekt. Bei der Form und beim Geschmack bemerkte ich sofort: Das ist Handarbeit! Häufig gibt es als vegetarische Alternative nur irgendwelche Gemüse-Pattys aus der Truhe, oder knautschigen Tofu. Diese Art von Gemüseburger habe ich so noch nicht gegessen. Wie auch? Es gibt ihn so ja auch nur in Louis Kitchen Bar. Leichte Zwiebelnote, frischer Gemüsegeschmack. Leider etwas zu lange gebraten und an der ein oder anderen Stelle etwas angebrannt. Trotzdem konnte der Geschmackt überzeugen, das gilt auch für die erfrischende hausgemachte Limo. Das Brötchen fällt leider vollkommen durch. Es war trocken, zu dick und ist im Mund wie ein Schwamm noch größer geworden. Das stört nicht bei Bissen bei denen noch genug Belag auf dem Burger vorhanden ist. Aber sobald es zu den letzten Bissen kommt kaut man nur noch auf trockenem Teig rum. 

 

Anke sagt:

Top-Fleisch! Es ist medium gebraten und dazu gibt es sehr leckere Pommes, die schaffe ich allerdings nicht ganz weil die Portion relativ groß ist. Mein BBQ-Burger ist richtig gut und schmeckt auch im genau richtigen Maße nach BBQ. Ich mag es ja, wenn ich viel Soße auf meinem Burger habe. Ich kann mir aber vorstellen, dass andere das unter Umständen schon als leicht „matschig“ empfinden. Das behalte ich für die Bewertung auf jeden Fall im Hinterkopf. Woran ich mich störe, ist das Brötchen. Das ist ziemlich trocken, üppig und wird beim Kauen im Mund mehr.  

Burger Anke

 

Preis-Leistung

Netz-Nick sagt:

Für meinen Burger mit extra Käse und Pommes habe ich 9 Euro 50 bezahlt. Die Limo gibt es für 3 Euro 90 dazu. Das Essen war frisch, selbstgemacht und die Location sauber und stylisch. Der Service war gut und die Portion reichhaltig, aber nicht zu viel. Der Preis galt für das Mittagsangebot. Ein Getränk hätte hier inklusive sein können. Gerade, weil die Location nicht direkt an der Alster oder mit Blick auf den Hafen liegt, sondern hinter einem Bahnhof an einer Hauptstraße fände ich ein oder zwei Euro weniger angemessen. Die Süßkartoffelpommes wurden auch noch mit einem Aufschlag von 1 Euro 50 

 

Anke sagt:

Mein Essen mit großem Getränk dazu kostet 14,20 Euro.  Da haben wir in den meisten Restaurants bisher schon sehr viel günstiger gegessen, aber nur teilweise auch besser. Die Konkurrenz ist wirklich hart, je mehr Burgerläden auf unserer Liste landen umso krasser wird auch der Vergleich! Ich finde den Preis gerechtfertigt für einen wirklich top zubereiteten Burger, man muss aber im Hinterkopf behalten, dass „gut“ auch „günstiger“ geht. 

  

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