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Ich bin nicht dick, sondern schwanger

Natürlich verabschiedet man sich in der Schwangerschaft von seiner alten Figur. Aber das zu wissen ist das eine, es am eigenen Leib zu spüren: etwas völlig anderes. Und dann dieser Hunger! Nur eine halbe Stunde nach einem Mega-Sandwich könnte ich schon wieder etwas essen. Ich bin jetzt in der 18. Schwangerschaftswoche und mir schlägt das schon etwas auf die Stimmung wenn mir plötzlich meine Lieblingshose nicht mehr passt. Und wenn sich „nicht mehr passen“ entwickelt zu „ich komme nicht mal mehr bis zur Hälfte in diese Hose rein“. Wenn beim Shoppen einfach keine Kleidergröße „S“ mehr passt – so wie vorher all die Jahre – sondern man plötzlich Größe „M“ probiert. Das ist ein mittelschwerer Schock!

Weg mit dem schlechten Gewissen

Mit einer etwas weiteren Lieblings-Jeans habe ich es gestern nochmal versucht! Ich wollte ihr eine Chance geben, außerdem dachte ich „die geht noch“. Als ich nach Hause kam hatte ich um Bauch und Taille einen richtig fetten Abdruck meiner Jeans und habe mich jetzt auch erst einmal von ihr verabschiedet für längere Zeit.  Auch zum letzten Mal habe ich am Wochenende meine kurze, pink-lila karierte Bluse getragen. Erst als ich schon zur Tür raus war fiel mir auf, wie sehr die Bluse eigentlich spannt und dass wohl auch nicht alle Knöpfe halten würden. Ich habe sie dann lieber mal offen getragen für den Rest des Tages. Und nein, in solchen Situationen fühlt man sich erst einmal nicht schwanger, sondern einfach dick. Eine ganz natürliche, weibliche Reaktion, glaube ich. Ich habe beschlossen, dass jetzt einfach alles „geschehen zu lassen“ und mich nach dem Essen von meinem schlechten Gewissen zu verabschieden. Das mit sehr viel Liebe gemachte Sandwich meines Mannes am Wochenende, war nämlich zu lecker um ein schlechtes Gewissen deswegen zu haben. Und es ist eigentlich auch halbwegs egal wie dick oder schwanger ich aussehe, Hauptsache dem Baby geht es gut! 

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