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Radio Hamburg

Helfen Sie dem kleinen Ben

Werden Sie Stammzellspender

Hamburg , 18.10.2013
DKMS, Typisierung, Ben

Helfen Sie Ben und seiner Familie und kommen Sie zur Typisierungsaktion.

Der 3-jährige Ben ist an Blutkrebs erkrankt und benötigt dringend eine Stammzellspende. Lassen Sie sich bei der DKMS-Spendenaktion registrieren.

Wenn Ben (3 Jahre alt) nicht gerade als "Feuerwehrmann Notarzt Dr. Ben" unterwegs ist, liebt er es, Musik zu machen oder an der frischen Luft zu spielen. Durch seine ansteckende positive und fröhliche Art würde man nie glauben, dass er Blutkrebs hat und zum Überleben eine Stammzellenspende benötigt. Er findet jedoch keinen passenden Spender. Deshalb brauchen wir Sie im Kampf gegen den Blutkrebs! Vielleicht sind Ihre Stammzellen die Rettung für Ben. Lassen Sie sich registrieren!

Um sich für eine Stammzellenspende registrieren zu lassen, kommen Sie am Samstag, 19.10.2013, von 10 bis 16 Uhr in den Theatersaal der Kursana Residenz Hamburg (Ernst-Mittelbach-Ring 47, 22455 Hamburg) und helfen Sie Ben und vielen anderen, indem sie sich für DKMS (Deutsche Knochenmarksspenderdatei) registrieren lassen.

Warum die Stammzellspende so wichtig ist

Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, ist unglaublich schwer. Entscheidend für die Übertragung von Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) zwischen Spender und Patient. Diese ist äußerst selten, da über 8.500 verschiedene Gewebemerkmale bekannt sind, die in Abermillionen Kombinationen auftreten können.

Über 3,6 Mio. Spender sind mittlerweile bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registriert. Dennoch warten viele Blutkrebspatienten, die eine Transplantation benötigen, vergeblich auf einen geeigneten Spender. Daher sind auch Sie so wichtig: Ihre Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.

So werden Sie Stammzellspender

So werden Sie potenzieller Lebensspender: Voraussetzung ist, dass Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt und bei guter Gesundheit sind. Mit einem Bluttest (nur 5 ml) werden Ihre Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests.

Verfahren zur Stammzellentnahme

Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark des Beckenkamms. Werden Sie als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden:

Die periphere Stammzellentnahme (wird in 80 % der Fälle angewandt)

Dem Spender wird über fünf Tage ein körpereigener, hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht. Dieses Medikament bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden, die über ein spezielles Verfahren (Apherese) aus dem Blut gesammelt werden.Während der Einnahme des Medikaments können grippeähnliche Symptome auftreten. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig. Dieses Verfahren wird bei DKMS-Spendern seit 1996 angewandt. Nach heutigem Stand der Forschung sind Langzeitnebenwirkungen nicht belegt.

Die Knochenmarkentnahme

Unter Vollnarkose wird dem Spender aus dem Beckenkamm ca. 5 % seines Knochenmarks entnommen. Innerhalb von zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark beim Spender vollständig. Nach der Entnahme kann für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz bestehen. Zur Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für zwei bis drei Tage im Krankenhaus. Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode imWesentlichen auf das übliche Narkoserisiko.

Die Entscheidung, welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird aber auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden der Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders von der Krankenkasse des Patienten übernommen. 

Weitere Informationen finden Sie unter dkms.de