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Radio Hamburg

Hörer helfen Kindern e.V.

Eine Auszeit und Reittherapie für Fiete

Hamburg, 17.12.2015
Hörer helfen Kindern Weihnachtssammlung 2015 Fiete Familie Kunze

Für eine zweijährige Reittherapie und eine einwöchige Auszeit benötigt Familie Kunze insgesamt 5.500 Euro.

Der siebenjährige Fiete leidet unter dem fetalen Alkoholsyndrom. Ruhe findet der schwer behinderte Junge lediglich auf dem Rücken von Pferden. 

Susanne und ihr Mann Peter Kunze können selber keine Kinder bekommen. Deshalb entscheidet sich das junge Paar vor zehn Jahren, den Weg der Adoption zu gehen. Vier Jahre lang warten die beiden vergeblich, geben schließlich auf und kehren aus Bonn in ihre alte Heimat Hamburg zurück. Noch auf den unausgepackten Kisten in ihrer neuen Wohnung bekommen sie den Anruf aus Bonn: "Wir haben ein Kind für Sie, aber: der Kleine ist behindert."

Fiete leidet unter dem fetalen Alkoholsyndrom

Die Diagnose: fetales Alkoholsyndrom (FAS). Die Mutter des Kindes ist Alkoholikerin, wodurch das Baby behindert zur Welt gekommen ist. Wie stark die Behinderung sein wird, konnte nach der Geburt noch nicht gesagt werden. Für Susanne und Peter stand allerdings direkt fest, dass sie sich dafür entschieden haben ein Kind zu bekommen, ob behindert oder gesund spielt dabei am Ende keine Rolle. Auf natürlichem Wege hätte man sich das auch nicht aussuchen können, so die Begründung des Paares. Friedrich genannt Fiete ist heute sieben Jahre alt und die Familie hat es nicht einen Tag bereut ihn adoptiert zu haben.

Leben in der Öffentlichkeit nur schwer möglich

Durch das fetale Alkoholsyndrom ist Fiete stark hyperaktiv und leidet zudem an frühkindlichem Autismus. Er ist zu 70 Prozent behindert und hat alles Schlimme abbekommen, was dieses Krankheitsbild zu bieten hat. Ein normales Leben in der Öffentlichkeit unter anderen Menschen und Kindern schafft der Siebenjährige nicht.

Jeglicher Kontakt zu Fremden stresst ihn, nicht einmal die Nähe zu anderen Kindern beispielsweise in einem Sandkasten hält er aus. Er kennt keine Grenzen und muss ständig beschäftigt werden. Bei seinen Eltern und Großeltern lässt er Körperkontakt zu, bei allen anderen erträgt er es jedoch nicht angefasst zu werden.

Familie am Ende der Kräfte

Um sich besser um seinem Sohn kümmern und seinen Bedürfnissen auch in der Zukunft perfekt nachkommen zu können, schmeißt der Vater seinen Job in einer Agentur und fängt vor drei Jahren ein Studium für Soziale Arbeit an. Seitdem sorgt Mutter Susanne mit einer 30-Stunden-Stelle als Ernährungswissenschaftlerin für das Familieneinkommen. Inzwischen sind die finanziellen Reserven und auch die Energie der Eltern erschöpft.

Das Glück liegt auf dem Rücken der Pferde

Fiete hat zwei Dinge zu denen er Zugang findet und bei denen er es schafft zur Ruhe zu kommen. Das ist einerseits der Kontakt zu Pferden und andererseits seine Leidenschaft fürs Angeln, wofür der Siebenjährige eine Inselbegabung besitzt.

Der Tjarkshof in Friedrichskoog kann den Kunzes eine dringend benötigte Auszeit ermöglichen, denn der Hof bietet sowohl eine Betreuung für behinderte Kinder, therapeutisches Reiten als auch Angeln an. Seit sieben Jahren haben die Eltern nicht einen Moment für sich gehabt und mit Fietes Behinderung ist es für sie unmöglich, in einer normalen Einrichtung einen Urlaub zu machen. Eine Woche Urlaub mit Verpflegung, Fahrgeld und etwas Taschengeld kostet rund 1.500 Euro.

Eine Woche Ruhe und Erholung

Damit diese Woche der Ruhe und Erholung nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, möchten wir daran eine zweijährige Reittherapie für Fiete anschließen. Diese fördert die Entwicklung des Kindes und ermöglicht Fiete eine Bindung aufzubauen und Nähe zuzulassen. Zwei Jahre therapeutisches Reiten kosten rund 4.000 Euro.

Hörer helfen Kindern e.V. benötigt insgesamt 5.500 Euro, um eine Woche Auszeit für Familie Kunze und eine anschließende Reittherapie für den Sohn Fiete (7) zu finanzieren.

PayOff Fiete Kunze

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