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Radio Hamburg

Vorher-Nachher-Foto

Netz-Nick hat 45 Kilo abgenommen

Hamburg, 15.01.2015
Netz-Nick abnehmen, Vorher-Nachher-Foto

Netz-Nick hat 45 Kilo in sechs Monaten abgenommen. Das Vorher-Nachher-Foto.

Unser Netz-Nick hat 45 Kilo innerhalb von sechs Monaten abgenommen. Aber wie hat er das gemacht?

Hättet Ihr ihn erkannt? Netz-Nick hat innerhalb von nur sechs Monaten rund 45 Kilo abgenommen. Ihr habt richtig gehört: Von knapp 120 Kilo auf ca. 77 Kilo in einem halben Jahr. Da staunt die komplette Redaktion von Radio Hamburg natürlich nicht schlecht.

Doch wie hat Netz-MNick das hinbekommen? Und ist das nicht ungesund? Wir haben bei dem ehrgeizigen Abnehmer mal nachgefragt. Hier gibt es das komplette Interview mit Netz-Nick.

Nochmal: wie viel hast du in welcher Zeit abgenommen?

Netz-Nick: Das waren rund 45 Kilo in sechs Monaten.

Wie ist das möglich?

Netz-Nick:  Dazu gehört viel, viel Motivation - man darf nicht aufgeben. Häufig stagniert das Gewicht während dieser Zeit, aber man sollte dann trotzdem nicht aufhören, sondern weitermachen.

Und wie hast du das genau gemacht?

Netz-Nick: Viel Sport und ganz gesunde Ernährung. Abnehmen ist kein Hexenwerk, jeder kann das. Man muss einfach am Ball bleiben und an sich glauben. Gesund ernähren und am besten jeden Tag Sport ist natürlich das Wichtigste. Ich bin jeden Tag mir dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, war mehrmals in der Woche im Schwimmbad und hab Krafttraining gemacht.

Und wie genau sieht das mit der Ernährung aus?

Netz-Nick:   Ich habe zu Beginn einfach die Kalorien gezählt und danach meine Mahlzeiten ausgewählt. Und dafür wird mich jetzt jeder Arzt köpfen: Am Anfang habe ich sogar versucht, unter 1.000 Kalorien am Tag zu bleiben. Dadurch hatte ich dann aber auch gesundheitliche Probleme und Probleme mit dem Kreislauf aufgrund von Eisenmangel.

Und kann man das empfehlen, wie du das gemacht hast?

Netz-Nick:   Ich würde es auf jeden Fall empfehlen, es funktioniert. Aber natürlich sollte man sich während der Abnehmphase mal vom Arzt durchchecken lassen - das ist ganz wichtig. Wenn man es so schnell macht, gibt es immer etwas, was dem Körper fehlt. Und das kann dann nur ein Arzt herausfinden.

Hier nochmal das Vergleichs-Foto

Netz-Nick hat 45 Kilo abgenommen

Das wird (nicht) leicht!

Allgemein vorweg: Ich bin KEIN Ernährungsberater. Ihr solltet also, auch bei meinen Tipps, auf jeden Fall während der Diät regelmäßig einen Arzt aufsuchen. Eurem Körper wird eventuell etwas fehlen. Bei mir war das vor allem Eisen, weil ich sehr wenig Fleisch gegessen habe.

1. Seid selbst zu 100% davon überzeugt abzunehmen. Sucht Euch dabei am besten keine Unterstützung. Vermeidet Druck, zum Beispiel durch Euren Partner, der jeden Tag darauf hinweisen muss: "Schatz, ich dachte du machst Diät". Das bringt nichts – Ihr selbst müsst das wollen. Und glaubt nicht, es sei einfach. Abnehmen ist echte Arbeit und macht, gerade am Anfang, ÜBERHAUPT keinen Spaß. Wer sagt, das Ganze sei super einfach, der belügt sich selbst gibt auch schneller auf.

2. Überwindet Euren inneren Schweinehund. Sagt "Nein", sobald es um Süßigkeiten, Pommes oder Schweinebraten geht. In dem Moment, wo Ihr das "Nein" zu fettem Essen verinnerlicht habt, ist das Wohlbefinden größer, als das Gefühl in eine Fritte zu beißen. Man wird von "Nein" zu "Nein" selbstbewusster und überzeugter von dem, was man da vor hat.

3. Kontrolliert Euch– steigt am besten täglich auf die Waage. Da wird es aber auch gefährlich. Bei einigen stagniert das Gewicht, trotz wenig Essen und Sport, über Wochen. Das sollte Euch nicht demotivieren. Im Gegenteil: Gebt dann erst recht Gas! Meistens purzeln nach so einer Phase die Pfunde im Rekord.

4. Thema Sport die Erste: Am Anfang ist das eine unglaubliche Quälerei. Aber schon nach kurzer Zeit zeigen sich erste Erfolge. Der Sport macht dann mehr Spaß. Verbindet am besten Bewegung auch mit dem Alltag. Werdet zum "Ja-Sager", wenn es um Spaziergänge, Fahrradtouren und anderen Unternehmungen geht. Jeder Gang macht schlank und wer sich bewegt, der kann in der Zeit auch keine Süßigkeiten schlemmen. Natürlich könnt Ihr auchh auf Sport verzichten und einfach weniger essen. Aber schneller zum Erfolg kommen Ihr so nicht und auch der Körper formt sich weniger gut.

5. Thema Sport die Zweite: Probiert rum. Ich zum Beispiel hasse nichts mehr als Fitnessstudios, in denen die Meisten wie Brathähnchen beim Imbiss in irgendwelchen Glaskästen zusammen mit anderen fetten Gockeln schwitzen. Schrecklich. Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit, mache in der Regel 100 Situps am Tag, fast täglich Hanteltraining und gehe circa zwei Mal die Woche zum Schwimmen.

6. Thema Essen die Erste: Vergesst5 Diäten, in denen Ihr NUR Kohlenhydrate oder KEINE Kohlenhydrate oder mal Kohlenhydrate, aber nur bei Sonnenfinsternissen und in Schaltjahren essen dürft. Was soll diese Verkomplizierung? Letzten Endes geht es doch nur darum: Verbrennt mehr als Ihr zu Euch nehmt! Ihr könnt auch jeden Tag Chips Essen. Eine halbe Tüte dann über den Tag verteilt und Ihr neht auch dann sicher ab. Stellt Eure Ernährung aber lieber um.

7. Thema Essen die Zweite: Gerade am Anfang meiner Diät-Phase habe ich mich gequält. Ich bin der Meinung: Diäten OHNE Quälerei bringen kaum oder nur auf sehr, sehr lange Zeit gesehen Erfolg. Auch "FDH", "Friss die Hälfte", reicht nicht aus. Friss am besten ein Drittel. In den ersten zwei bis drei Monaten habe ich MAXIMAL 500 bis 1000 Kalorien am Tag zu mir genommen. Kein Problem: Obst, Salat und Gemüse haben kaum Kalorien. Davon könnt Ihr fast so viel Essen, wie Ihr wollt.

8. Thema essen die Dritte: Schnell ein Apfel auf die Hand und dann ab in die Bahn zur Arbeit? NEIN! Auf keinen Fall! Nehmen Euer Essen wahr. Bereitet es mit Liebe zu. Setzt Euch an einen Tisch. Dekoriert den vielleicht, dazu gute Musik (Radio Hamburg), kein Fernsehen. Das lenkt ab. Zelebriert Euer Essen. Es muss gut aussehen, gut schmecken und riechen. Der Körper muss das Essen wahrnehmen und das Unterbewusstsein muss die Nahrungsaufnahme registrieren. Erst dann seid Ihr auch wirklich satt und das Sättigungsgefühl bleibt länger erhalten. Ich habe an freien Wochenende zum Teil einen halben Tag in der Küche verbracht. Wer kein Hobbykoch ist, der wird’s schwer haben. Fertiggerichte haben häufig viel Kalorien und sind auch keine wirkliche Mahlzeit, bei der Ihr bei der Zubereitung mit dem  Essen schon anfangt. Und damit meine ich nicht "Abschmecken" oder "Naschen", sondern das bewusste Zubereiten eines Gerichts macht auch schon satt.

9. Thema Essen die Dritte: Mein absoluter Geheimtipp: Suppen! Bis zum Beginn meiner Diät habe ich Suppen für eine Vorspeise zum Weiten des Magens gehalten. Damit später mehr Fleisch reinpasst. Da habe ich meine Meinung geändert. Suppen können SEHR vielfältig sein und haben, bei richtiger Zubereitung, wenig Kalorien und machen sehr satt. Ich koche für mein Leben gern, das war früher auch schon so. Damals mit nem guten Schlag Butter. Das hat mir bei der Diät auf jeden Fall geholfen.

10. Komplett ohne Belohnung geht’s auch nicht. Meine Süßigkeit ist Latte Macchiato. Davon trinke ich in der Regel einen am Tag mit ein bisschen Zucker. Damit belohne ich mich und das Gute: Den bekommt Ihr in jedem Café. Futtern die anderen einen Kuchen, oder einen Nachtisch, bestelle ich mir einen leckeren Latte und bin der Glücklichste von allen am Tisch. Kleiner Zusatz noch: Trinken im Allgemeinen ist wichtig. Trinkt so viel es nur geht und NUR Wasser. Kaffee geht und muss ja auch. 

Zum Schluss noch ein kleines Rezept für kalorienarmen Flammkuchen:

Zutaten:
Mehl
Salz / Pfeffer
Ein wenig Öl
Wasser
Fettarmer Quark
Fettarme saure Sahne
Zitrone
Frühlingszwiebeln/Lauch
Zwiebeln
Schnittlauch
Fettarme Schinkenwürfel

Teig:
Einfach zwei Hand voll Mehl in eine Rührschüssel, ein Esslöffel Öl und eine Prise Salz rein und dann das Ganze schön durchkneten. Der Teig sollte nicht bröseln. Sollte das der Fall sein, einfach nach und nach ein Schuss Wasser dazu. Die Konsistenz sollte etwa die Gleiche sein, wie die von Kinder-Knete. Dann den Teig papierdünn ausrollen. Aufs Backblech und ein bisschen von oben mit Wasser bestreichen. Dann in den Ofen bei 200 Grad, bis der Teig knusprig braun ist. ACHTUNG: es könnten Blasen auf dem Teig entstehen, dann ein bisschen anstechen. Warmen Teig aus dem Ofen nehmen und Belag drauf…

Belag:
Fettarmen Quark und fettarme saure Sahne mischen, ein Schuss Zitrone rein. Das Ganze mischen und nach belieben mit Kräutern würzen. Zwiebeln und Lauch in halbe Scheiben schneiden.

Fertig:
Zuerst die Quarkmischung auf den Teig. Dann Zwiebeln, Lauch und die fettarmen Schinkenwürfel drüber. Zurück damit in den Ofen und dann bei höchster Stufe (so 200-300 Grad) etwa 15 Minuten backen. Der Teig sollte nicht verbrennen, die Schinkelwürfelchen schmecken mir aber am besten, wenn sie leicht knusprig sind. Nach dem rausnehmen mit Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Kauft bei dem Gericht wirklich fettarme Zutaten, dann hat ein ganzes Blech von diesem Flammkuchen nicht mehr als 1000 Kalorien und reicht für etwa 3-5 Personen.

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