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Radio Hamburg

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Australien nur für uns

…so scheint es, wenn wir uns mit unserer treuen Karosse die Westküste des Sonnenstaates nordwärts bewegen. Selbst wenn wir Fordy, wie wir unseren alten Van der Marke Ford, in einem Moment höchstem kreativem Ausdrucks getauft haben, über den Highway 1 lenken, kann es auch schon mal bis zu einer Stunde dauern, bis ein anderes Fahrzeug entgegen kommt. An den sogenannten Touri Spots frage ich mich dann meist schon, wie die ganzen Wohnmobile denn dahin kommen, wenn auf der Straße gähnende Leere herrscht.

Bisher dachte ich Holland wäre die Campingnation Nummer eins, was die Australier jedoch eindrucksvoll widerlegt haben. Auf den Straßen begegneten uns entweder haushohe Wohnmobile, deren beeindruckende Multifunktionalität dann erst auf den Campingplätzen zum Vorschein gekommen ist, Geländewagen mit einem Boot/Schiff auf dem Anhänger oder die Road Trains, die tatsächlich bis zu vier Anhänger hinter der Zugmaschine herziehen – Wahnsinn.

Aber auch die hohe Zahl der Wohnmobile ist im Vergleich zu den Touristen an den meisten Plätzen meiner bisher bereisten Länder, eine verschwindend geringe, so dass ich nie den Eindruck habe, nichts Besonderes zu erleben. Die Täler um die Flußbetten, die sich durch die zerklüfteten roten Canyons schlängeln, vermitteln genauso wie die endlosen Strände namens Secret, Shark und Coral Bay, einen noch nie da gewesenen Eindruck der Einsamkeit und Unberührtheit.

Nature Window

Daniels Weltreise

 Ich als Cliffhanger

Daniels Weltreise

So schön die endlosen Weiten auch sind, findet dadurch genauso die latente Angst einen Weg in unsere Köpfe, ob unser Van unsere ständigen Zumutungen auch aushält. Die letzte 530 km-Etappe in der gleißenden Mittagssonne von Kalberri nach Coral Bay und die staubige 40km-Buckelpistentour zum Nature`s Window, zehren an der Moral von Mensch und Maschine. Mit zwei kleineren Vorfällen schockte uns Fordy kurz, jedoch konnten wir diese kleinen Reparaturen noch selber beheben. Auf der anderen Seite schenkt uns jeder weitere zurückgelegte Kilometer auch eine gewisse Erleichterung.

Daniels Weltreise

Der Faszination Flora steht die Faszination Fauna in nichts nach. Welche, für uns Deutsche, exotischen Tiere uns bei den Fahrten durch die Buschlandschaft erwarten, zeigen die berühmten gelben viereckigen Straßenschilder deutlich. Am Tage überwiegt die Vorfreude, Känguruhs, Emus oder Kamele zu sehen, bei Dunkelheit jedoch führt der Respekt vor einer Kollision mit einem dieser Tiere, zu einem deutlich reduzierten Reisetempo. Besonders, wenn einem tote Tiere häufiger auf der Straße begegnen als es Autos tun.

Daniels Weltreise

 

Auch die maritime Welt hält einiges für uns bereit. In Monkey Mia wohnten wir einer Delfinfütterung bei, bei der sich Sandra einen Kindheitstraum erfüllen konnte und einem der Tiere einen Fisch zum Frühstück servierte.  

Daniels Weltreise

Morgen geht’s dann per Kurztrip (250km) nach Exmouth, wo gute Chancen bestehen beim Schnorcheln Haie und Manta Rochen zu sehen. Was wir alle jedoch viel sehnsüchtiger erwarten, sind die busgroßen Buckelwale, die vor der Küste mit ihren Baby`s spielen sollen. Wir lassen uns überraschen und ich freue mich weiter von diesem wunderschönen Kontinent erzählen zu dürfen. Bis dahin…

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