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Radio Hamburg

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Licht und Schatten…

Radio Hamburg Mitarbeiter auf Bali: Daniel, Sandra und Marco (v.l.)

Meine eigentliche Planung, als ich auf Bali aufgeschlagen bin, war, dass ich mir ein Motorrad leihe und direkt auf die benachbarte Insel Lombok fahre. Weil ich mich eine Woche später mit Marco und Sandra, zwei Freunden und ehemaligen Mitarbeitern von Radio Hamburg, im Süden Balis verabredet hatte, hielt ich es für ausreichend nur eine Woche auf Bali zu verbringen. Ganz besonders, wenn ich lediglich ein paar Tage mehr im restlichen Indonesien verbracht habe. Das scheiterte daran, dass der Verleih-Service mir nicht alle Papiere für das Motorrad ausgehändigt hatte und ich somit nicht mit dem Motorrad auf die Fähre durfte (nicht ohne Schmiergeld zu bezahlen…).

Ich freute mich nach der einen Woche auf dem Motorrad natürlich sehr auf das Treffen und natürlich auch auf eine weitere Woche auf Bali, fragte mich aber trotzdem, was denn jetzt noch kommen sollte, nachdem ich bereits so wunderschöne Ecken gesehen habe. Eine mehr als berechtigte Frage, wenn ich die Einkaufsstraße Kutas mal so auf mich wirken ließ. Ein Verkaufsladen neben dem anderen, die Souvenirs, Hüte, Shirts, und vieles anderes unnützes Zeug verkaufen. Zwischen diesen Läden dann noch unzählige Restaurants, die mehr europäische Küche kochen als indonesische und das zu Preisen, die ebenso europäisch sind, im Gegensatz zu den Portionen. Komplettiert wurde das Straßenbild, dieser ständig belebte Straße, von Surfshops, Hotels, Nachtclubs und Designerläden/Boutiquen, wie sie zahlreicher auch am Neuen Wall in Hamburg nicht zu finden sind.

Wer surfen, einkaufen und feiern will, dem kann Kuta sicherlich zusagen. Wer allerdings Entspannung, Idylle und verlassene Strände von seinem Urlaub in Bali erwartet, der sollte auf eine Hotelbuchung in dieser Region verzichten. Auch ohne den Ehrfahrungsschatz meiner Woche auf Bali, stellten auch Sandra und Marco schnell fest, dass in anderen Ecken Balis sicherlich Schöneres zu erleben ist.

Wir machten uns auf den Weg nach Ubud, einer ebenfalls sehr touristischen Stadt im Landesinneren, die allerdings mehr Charme und Individualität aufweist als Kuta. Nicht nur das Frühstück auf der Hotelterrasse, von der wir das rege und lustige Treiben der herumtollenden Makak-Affen beobachten konnten, vermittelt schnell einen besonderen Eindruck dieses Ortes, sondern auch das Gecko stattlicher Größe, dass sich in unser Appartement geschlichen hatte. Das scheue Gecko mussten wir mit allen Mitteln der Kunst einfangen, die Makaken im angrenzenden Affenwald allerdings kamen ohne Aufforderung heran. Essbares in der Hand oder in irgendeiner Tasche, fassten die grauen Kletterkünstler und Vielfraße allerdings als Einladung auf und bestiegen den einen oder anderen Touristen ohne zu zögern.

Nach zwei Nächten dort entschieden wir uns auf die kleine Insel Nusa Lembongan zu fahren, die Bali vorgelagert ist. Mit einer öffentlichen Fähre mit unglaublich schmalen und  unbequemen Holzbänken, erreichten wir nach 1,5 Stunden Fahrt die nur ca. 10 km² große Insel. Während wir Männer uns nach der Ankunft noch die schmerzenden Pobacken rieben, organisierte uns Verhandlungskünstlerin Sandra einen schmucken Bungalow mit Terrasse und Meerblick für einen unschlagbaren Preis. Mit unseren gemieteten Rollern erkundeten wir die Insel. Sunset Beach, Dream Beach und Secret Beach hielten was sie versprachen und präsentierten sich als Strände, wie sie sich viele auf Bali wohl vorstellen – einsam und idyllisch.

Soviel mir die 12 Tage in Bali auch gegeben haben, so bleibt doch der fade Beigeschmack, dass mir auch etwas genommen wurde. Mein Handy wurde mir in Kuta aus der Hosentasche geklaut. Wie ich von einigen anderen Reisenden im Nachhinein erfahren habe, offensichtlich  das Werk professioneller Taschendiebe. Wenigstens wurde ich nicht gewaltsam ausgeraubt, aber ärgerlich ist es trotzdem.

Ein weiteres Überbleibsel Balis war allerdings nicht das Werk anderer, sondern mein eigenes: Zahnschmerzen! Deswegen heißt mein nächster Stopp erneut Singapur, um eine gute zahnärztliche Versorgung zu bekommen. Wenn ich diese dentalen Sorgen los bin, bleibt meine einzige Sorge die Weiterreise. Dort halte ich eine kleine Überraschung bereit und freue mich im nächsten Beitrag darüber zu berichten. Bis dahin…

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