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Radio Hamburg

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Singapur ist heiß..

Daniel Prange ist in Singapur bei seinem Kumpel Kel untergebracht.

Am Flughafen bereute ich meine Entscheidung noch nicht, auf den Wechsel von der langen auf die kurze Hose zu verzichten. Als ich jedoch vor die Tür des Terminals trat, wurde ich von einer Wand aus Hitze und Feuchtigkeit erschlagen, vor der mich die Aircon des Flughafens bis dahin bewahrt hatte. Mir lief sofort das Wasser am Körper herunter. Leider keines, welches mein ebenfalls plötzlich auftretendes Durstgefühl hätte beseitigen können...

In den folgenden Tagen wollte ich also schauen, wie ich zum einen mit diesem feuchtwarmen Wetter und den eben geschilderten Nebeneffekten zurechtkomme und zum anderen, wie ich mich in einer solchen Stadt zurechtfinden kann, die im fernen Deutschland doch mit sehr vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Ich wollte nicht unbedingt ausprobieren, ob ich wirklich immense Strafen zahlen müsste, wenn ich die Straße unerlaubt überquere, dabei ein Kippe rauche und mein Kaugummi danach auf den Boden spucken würde. So beobachtete ich das rege Treiben auf den Straßen und in den Malls und musste feststellen, dass selbst hier nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" verfahren wird. Werbeplakate mit Kaugummis beklebt und Kippen im Blumenkübel sind also keine Seltenheit. Deutlich sauberer als in Deutschland sind die Straßen trotz diverser Verbote tatsächlich auch nicht. Wo ich gerade bei Malls gelandet bin...Nach einiger Zeit des Herumlaufens stellte ich mir folgende Frage: Warum gibt es hier so unglaublich viele Malls? Ich konnte mir die Frage, ob meines noch trockenen T-Shirts jedoch schnell selbst beantworten! Viele Malls sind nicht nur miteinander verbunden, sondern auch mit vielen öffentlichen Gebäuden und U-Bahn Stationen, wodurch es teilweise möglich ist, immens lange Strecken zurückzulegen, ohne die wohltemperierten Konsum-Oasen überhaupt verlassen zu müssen.

Fotos von Daniels bisherigem Aufenthalt in Singapur

Für mein selbst auferlegtes Sightseeing-Programm, konnte ich der heißen und lauten Hölle dieser Großstadt leider nicht immer entfliehen. Den ein oder anderen Touri-Spot in dieser multikulturellen Metropole lohnt es sich tatsächlich aufzusuchen (siehe Bilder). Meines Erachtens ist die kulinarische Vielfalt aber ein viel größeres Highlight. Ich freue mich, mit Kel jemanden an meiner Seite zu haben, der mir auch einige Geheimtipps geben kann. Die interessanteste Form, viele verschiedene Speisen zu kombinieren, sind die riesigen Foodcourts. Hier bestellt man sein Essen an den kleinen Ständen, an denen es zu Essenszeiten in jeglicher Hinsicht heiß hergeht, und kann alle möglichen Speisen auf diese Weise miteinander kombinieren und ausprobieren. Der Preis ist dabei erschwinglich, so dass auch ein geschmacklicher Fehlgriff zu verschmerzen ist. Das rege Treiben um mich herum führte mir jedoch vor Augen, dass Plätze der Ruhe und Entspannung in einer Stadt, die etwas kleiner ist als Hamburg, jedoch dreimal soviele Einwohner beherbergt, in der Stadtplanung keine Priorität besitzen. Einer dieser wenigen Plätze ist das Fort Canning mit seinen angrenzenden Parkanlagen. Voller Stolz und mittlerweile getränkt von literweise Schweiß, trug ich das rote Radio Hamburg T-Shirt an eben jenen Ort der Ruhe. Auf der Suche nach selbiger war offensichtlich auch der 27-jährige Radio Hamburg Hörer David Plewa aus Winterhude, der mich sofort auf mein Shirt ansprach. Welch ein Zufall :-) Wir feierten unsere Begegnung bei einem chinesischen Essen und einem Tiger Beer. Bei diesem einen sollte es nicht bleiben, da mich am selben Abend auch noch zwei Schwaben und eine Gruppe von Belgiern auf das knallrote Radio Hamburg Shirt ansprachen :-) Singapur ist eine tolle Stadt!!!

Wie weit meine weiteren Planungen fortgeschritten sind, können Sie nächste Woche an dieser Stelle lesen. Bis dahin...

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