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Radio Hamburg

Angenehme 11 Grad

Ist der November nicht zu warm?

RHH - Expired Image

Die Temperaturen klettern momentan in die Höhe.

Wir sind ja fast versucht, den Wintermantel wieder in den Schrank zu hängen, denn das Thermometer klettert in Hamburg über 11 Grad.

Hamburg - Nicht, dass wir gerne bibbern, aber mit der Öffnung der Weihnachtsmärkte in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erwarten wir meist schon knackige Temperaturen, um uns richtig auf die Weihnachts- und Winterzeit einstellen zu können. Momentan sieht es aber eher nicht danach aus. Die Temperaturen klettern eher das Thermometer rauf, unsere Wetterexpertin Anke aus der Morning-Show prognostiziert für die nächsten Tage Temperaturen um die 11 Grad. Das klingt eher nach Frühling, denn nach Winter. Hat das auf die Natur irgendwelche Auswirkungen? Bekommen wir jetzt einen milden Winter oder ist das ungewöhnlich für diese Jahreszeit? Unser Wetterexperte Frank Böttcher vom Klima- und Kommunikationsforschungszentrum hier in Hamburg beantwortet es Ihnen:

11 Grad sind nicht ungewöhnlich

Es ist für Ende November tatsächlich nicht ungewöhnlich, dass die Temperaturen 11 Grad erreichen. Im Jahr 2009 wurden an einem 21. November sogar 15,9 Grad gemessen. Milde Tage sind im November meist mit Südwestwinden verbinden. Je stärker und länger anhaltend der Wind aus Südwest weht, umso höher steigen die Temperaturen. Aktuell ist der Monat November mit einer Abweichung von gerade mal 0,2 Grad  völlig normal temperiert. Diese Wetterlagen im Herbst lassen allerdings keinen Rückschluss auf den bevorstehenden Winter zu.

Mangelnder Niederschlag ist bedenklich

Bemüht man die Statistik, dann ist ein milder Winter deutlich wahrscheinlicher, als ein kalter Winter. Mit Statistik allein, lässt sich eine Jahreszeit jedoch auch nicht vorhersagen. Sehr ungewöhnlich ist allerdings der mangelnde Niederschlag. Seit vier Wochen hat es in Hamburg nicht geregnet. In ganz Deutschland und im Alpenraum ist im November fast durchweg noch kein Regen gefallen. Auf der Zugspitze liegen nur 20 Zentimeter Schnee, der Rhein hat seine niedrigsten Pegel in diesem Jahr erreicht.

In den kommenden Tagen ist weder bei uns im Norden, noch in anderen Teilen Mitteleuropas mit einem Wintereinbruch zu rechnen.