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Radio Hamburg

Deshalb ist es eisig

Die Kältewelle im Norden

Winter, Schnee, Eis, Alster

Eisige Temperaturen rund um die Alster.

Sibirische Kaltluft strömt zu uns in den Norden. Wir erklären Ihnen, warum die Kälte in Wellen zu uns schwappt.

Hamburg, 01.02.2012

Unser Wetterexperte Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation Hamburg erklärt Ihnen heute, warum uns die Kälte noch tagelang in ihrem eisigen Griff halten wird.

Die kommenden Tage werden beim Wetter eine echte Zitterpartie. Die sibirische Kaltluft hat es in sich und lässt die Temperaturen in den kommenden Tagen nachts auf -8 bis -13 Grad sinken. Auch tagsüber bleibt es frostig und wer will, kann die zunehmende Menge an Eisschollen auf der Elbe bewundern. Aber ist das für diese Jahreszeit normal und wie entstehen solche Frost-Schübe?

Frost kommt in Wellen zu uns

Sehr häufig gibt es im Winter mehrere Wellen, in denen Kaltluft zu uns kommt. Der erste Anlauf erfolgt oft Anfang Dezember und bleibt zum Weihnachtstauwetter, die zweite Kältewelle folgt dann oft zur Jahreswende und bleibt bis Mitte/Ende Januar. Diese beiden Winterwellen blieben in diesem Jahr aus. Die dritte Kältewelle beginnt häufig um den Monatswechsel Januar/Februar herum. Diese Kälteperioden bringen sehr häufig auch die niedrigsten Temperaturen des Jahres mit sich. Und so könnte es auch in diesem Jahr sein. Das wir bei der aktuellen Kältewelle bisher noch glimpflich davon gekommen sind, zeigen die tiefsten Werte, die je in Hamburg beobachtet wurden: Am 13. Februar 1940 sank das Thermometer auf -29,1 Grad. Bei solchen Werten wachsen die Eisdecken in der Stadt um gut zwei Zentimeter pro Tag. Im Moment ist es etwa 1cm pro Tag. Das ist zu wenig, um am Wochenende schon ohne Lebensgefahr auf den Teichen Schlittschuh zu laufen.

So schützen Sie sich vor der Kälte - Tipps in unserer Radio Hamburg-Umfrage