Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Tag 12 - 03.02.2012

RHH - Expired Image

"Wenn ich in meinem nächsten Leben als Zigarette wiedergeboren werde, dann lerne ich sprechen."

Und dann werde ich zu jedem, der mich anfasst, sagen: „Finger weg von mir! Such dir einen anderen Freund.“

Als ich angefangen habe zu rauchen, bin ich noch zur Schule gegangen und hatte Freunde die nur cool waren, wenn sie eine Zigarette geraucht haben ohne danach zu husten. Tolle Freunde! Leider waren es meine Freunde und die haben mich natürlich beeinflusst. Ich glaube, kein Raucher würde noch einmal von dieser einen, ersten Zigarette ziehen, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte.

Ich war 16 als meine Mutter eine Zigarettenschachtel in meiner Hose gefunden hat, die ich in die Wäsche geworfen hatte. Ich habe versucht, das Ganze auf meine Austauschpartnerin zu schieben. Julie aus Cormeilles bei Paris war für zehn Tage bei uns. Julie machte allerdings einen so durch und durch braven und anständigen Eindruck vor meiner Mutter, dass die mir kein Wort glaubte. Also habe ich irgendwann zugeben müssen, dass nicht Julie die Raucherin ist, sondern ich. Das große Donnerwetter blieb aus, weil meine Mutter selbst einmal geraucht hat, genauso wie mein Vater und mein großer Bruder. Die haben es mir alle vorgemacht und was noch viel schlimmer ist: ich war doof genug es nach zu machen.

Zurück zum „vormachen“: ich zeige mir selbst, wie ohne Zigaretten alles genauso geht wie vorher auch, vieles sogar besser. Nur das Wochenende bleibt eine Ausnahme, vorausgesetzt ich entscheide mich für „Party“ an Stelle von „Sofa“. Das bleibt definitiv die größte Herausforderung für mich, die noch „neu“ ist im Kreis der Nichtraucher. Und jetzt auf in mein zweites, rauchfreies Wochenende!

Bleibt Anke Nichtraucherin? Falls nicht, können Sie 103,60 Euro gewinnen. So geht's.