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Radio Hamburg

Tag 19 - 10.02.2012

Stellen Sie sich das Heulen einer Sirene vor, aufblinkendes Rotlicht, und der Ausdruck von Panik in meinem Gesicht.

Gestern Abend ging mir der Gedanke an eine Zigarette durch den Kopf und schlimmer noch: der Gedanke, dass mir diese Zigarette jetzt gut tun würde. Ich habe den Geburtstag eines guten Freundes vergessen, eines sehr guten Freundes! Pawel hat vor zwei Jahren meine Freundin Katharina geheiratet, ich war ihre Trauzeugin. Er ist ein toller Mensch, es gibt ihn nur in der „Gute-Laune-Ausgabe“, ihm macht das Leben an jedem Tag Spaß und das merkt man ihm auch an. Für seine Freunde würde er sich zerreißen. Und was mache ich? Ich vergesse seinen Geburtstag!

Am liebsten hätte ich meinen Kopf mehrmals hintereinander gegen die Wand geschlagen oder: eine geraucht. Beides ist auch ungefähr gleichermaßen „clever“. Als ich mich bei ihm entschuldigt habe, habe ich mich so geschämt, dass ich mich am liebsten hinter einer Zigarettenrauchwolke versteckt hätte. Gemacht habe ich es nicht, weil es mir dadurch auch nicht besser gegangen wäre. Mein Freund Pawel war mir auch nicht böse, nicht im Geringsten. Ich selbst war am meisten auf mich sauer.

Wenn ich es mir genau überlege, möchte ich meinen Kopf immer noch gegen die Wand schlagen. Pawel meinte nur, dass er dann meinen nächsten Geburtstag eben auch vergessen wird. Den Vorschlag habe ich sofort dankbar akzeptiert, weil ich ohnehin möchte, dass jeder meinen nächsten Geburtstag vergisst. Da werde ich 30. Und wenn das schon unbedingt sein muss, dann will ich wenigstens eine 30-jährige Nichtraucherin sein.

Und jetzt: ab ins Wochenende und zum Alstereisvergnügen!

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