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Radio Hamburg

Tag 30 - 21.02.2012

RHH - Expired Image

Ein ganz normaler Tag im Leben einer Nichtraucherin. Und mal wieder ist mir eine Veränderung aufgefallen.

Auf meinem Nachhauseweg muss ich immer an Wolsdorff, dem Tabakladen in der Spitalerstraße vorbei. Bis vor ein paar Tagen habe ich meinen Kopf immer absichtlich in die entgegengesetzte Richtung gedreht und weg von der „Versuchung“. Inzwischen gucke ich wieder hin, genauso wie an der Supermarktkasse. Dort blicke ich meiner alten Zigarettenmarke, den roten Gauloises, direkt „ins Auge“ und denke mir: „Lasst Euch doch von jemand anderem rauchen!“

Und als nächstes freue ich mich, wenn der erste Tag vergangen ist, an dem ich überhaupt nicht ans Rauchen gedacht habe. Die Gedanken daran werden ja jetzt schon täglich weniger und ich bin mir sicher, die härteste Phase überstanden zu haben, zu der ich vor allem die ersten fünf Tage zähle. Da dachte ich wirklich, ich muss die Wand hochgehen. Es fühlte sich manchmal ein bisschen wie Liebeskummer an. Total bescheuert eigentlich, aber so abhängig ist man als Raucher bzw. war es. Eine traurige Wahrheit der ich nie so richtig ins Auge blicken wollte.

Im Gegenteil, ich habe – wie viele Raucher – so dumme Sachen gesagt wie „Ich genieße es, warum sollte ich damit aufhören?“ oder „Nicht jeder Raucher stirbt an Krebs“. Nein, nicht jeder, aber jeder setzt sich dem erhöhten Risiko aus. Auf dem Weg zum Nichtraucher macht man definitiv eine Sinneswandlung mit, die kommt aber nicht von heute auf morgen. Und ich sage jetzt häufiger „Nein“. Kommst Du mit, eine rauchen? Hast Du Feuer? Hast Du eine Zigarette? Nein. Nein. Nein. Ich gebe zu, am Anfang war das noch ein „Nein“ mit einem leisen „Aber“ hinterher. Es ist mittlerweile einfach nur noch ein „Nein“, mit einem stolzen Lächeln hinterher.

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