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Radio Hamburg

Tag 31 - 22.02.2012

RHH - Expired Image

Hamburg erlaubt wieder das Rauchen in Restaurants, also in abgetrennten Räumen. Ich finde das Quatsch und überflüssig, das würde ich auch sagen wenn ich noch rauchen würde.

Rauchen war einmal gesellschaftsfähig. Das habe ich erlebt, als mein Vater noch geraucht hat. Der durfte noch überall und ohne Einschränkung, sogar im Flugzeug und in der Bahn, rauchen. Das hat sich alles nach und nach verändert. Als ich noch geraucht habe, gab es für mich nichts Schlimmeres, als diesen separaten Raucherraum. Das gibt einem Raucher nur überdeutlich das Gefühl, ein sozialer Außenseiter zu sein. Dann sitze ich doch lieber im Restaurant, esse und gehe danach mal kurz nach draußen um eine zu rauchen oder ich lasse es. Es spielt außerdem auch eine Rolle in welcher Gesellschaft man ist. Wenn ein Raucher mit einem Nichtraucher essen geht, werden die beiden sich kaum in den abgetrennten Raucherbereich setzen, dafür müssten es schon zwei Raucher sein.

Wovon ich mich – auch jetzt als Nichtraucherin – nicht trennen kann, ist der Gedanke an Raucherkneipen. Ein Rauchverbot am Kiez zum Beispiel ist ein Bild, was ich mir nur schwer wenn überhaupt vorstellen kann. Mein subjektiver Eindruck ist, dass es hier immer mehr Raucher als Nichtraucher gegeben hat.

Ich glaube, dass irgendwann das Rauchverbot deutschlandweit einheitlich streng geregelt sein wird, davon ist auszugehen. In Ländern wie Australien darf man nicht einmal mehr an der Bushaltestelle eine rauchen. Bei all diesen Regelungen zum Nichtraucherschutz dachte ich als Raucherin noch: ich werde hier in meiner Freiheit eingeschränkt. Aber das widerspricht sich. Wenn man raucht, ist man nicht frei. Also wird der Raucher nicht in seiner Freiheit, sondern in seinem Suchtverhalten eingeschränkt.

Ich bin jedenfalls immer noch froh, nicht zu rauchen und zu erleben, wie das Leben trotzdem weitergeht. Denn davor haben die meisten Angst, wenn Sie daran denken aufzuhören: dass dann eine Freude, ein großer Genuss verloren geht, ohne Zigaretten. Ich kann allen Rauchern nur Mut machen: es geht gar nichts verloren, dafür gewinnt man Einiges. Ein paar Lebensjahre obendrauf zum Beispiel!

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