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Radio Hamburg

Tag 33 - 24.02.2012

RHH - Expired Image

Statistisch gesehen liegt die Lebenserwartung eines Rauchers um zehn Jahre niedriger als die eines Nichtrauchers.

Bei den Aussichten sollte ich eigentlich jetzt schon anfangen, Pläne für die zehn Extrajahre zu machen, die mir jetzt zustehen, oder? Nein, ganz ehrlich, ich habe andere Sorgen.

Was mir die größte Sorge macht, nachdem ich vor einem Monat meine letzte Zigarette ausgedrückt habe, ist: wird es weiterhin so einfach bleiben? Ich traue diesem Frieden nicht. Ich fühle mich gut, gesund, frei, zufrieden und stolz, aber hält dieser Zustand auch an? Oder kann da wieder einer dieser schlechten Tage kommen, an dem ich mir einbilde, eine Zigarette würde mir jetzt gut tun? Am Anfang ist das Verlangen nach Zigaretten ja noch groß und wird dann immer kleiner. Bereits nach 14 Tagen ist da schon ein großer Unterschied spürbar. Jedem noch so großen Verlangen nach einer Zigarette gibt man unter keinen Umständen nach, und es ist richtig harte Arbeit am Anfang.

Irgendwann ist es kein Problem mehr, aber kann es irgendwann wieder zu einem Problem werden? Als ich damals nach drei Monaten Nichtrauchen wieder angefangen habe, dachte ich, diese eine Zigarette könnte mir nichts anhaben, denn ich bin ja über die Sucht hinweg. Ich wurde also leichtsinnig und dadurch wieder zur Raucherin. Schön blöd! Ich wünsche mir keine Wiederholung.

Am Anfang war der Wunsch, niemanden zu enttäuschen, am größten. Meine Familie, meinen Freund Mathias, meine Freunde, Kollegen, niemanden wollte ich enttäuschen, wo sie mir doch alle sagen wie stolz sie auf mich sind, und dass sie Respekt davor haben, wie ich das durchziehe. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet, mittlerweile möchte ich am allerwenigsten mich selbst enttäuschen. Ich werde einfach weiterhin so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig ans Rauchen denken,  das hat in den letzten Tagen ja auch schon super funktioniert und das wird es auch weiterhin.

Schönes Wochenende!

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