Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Tag 36 - 27.02.2012

RHH - Expired Image

Fünf Wochen ohne Nikotin, Qualm und Abhängigkeit! Ich bin stolz auf mich. Ich habe nämlich am Wochenende auch ohne Zigaretten die Ostseesonne genießen können. Da war ganz schon was los, am Strand von Travemünde!

Ich werde immer mehr zur Beobachterin anderer Raucher, weil sie mich daran erinnern, was ich jetzt alles los bin. Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass ich heute Zigarettenrauch in die Nase bekommen habe, von dem ich fand, dass er gut riecht. In der Spitalerstraße bin ich an einer Raucherin vorbeigelaufen, die vor der Deutschen Bank stand und auf jemanden gewartet hat. Sie pustete den Rauch direkt aus dem Mund, in dem Moment wo ich an ihr vorbeilief. Keine Ahnung warum diese Rauchwolke in meiner Nase ankam und ich das nicht als Gestank empfunden habe. Mir kam der Geruch eher vertraut vor und deswegen habe ich ihn nicht als negativ empfunden. Trotzdem glaube ich, das müsste eigentlich anders laufen.

Als überzeugte Nichtraucherin ist man doch der Auffassung, dass Zigaretten stinken und nicht gut riechen. Ist das jetzt ein Schritt zurück oder ganz normal? Erhöht sich gerade die Wahrscheinlichkeit, rückfällig zu werden oder mache ich nur eine weitere „Phase“ durch, auf dem Weg zur endgültigen „Nichtraucherin für immer“? An meiner Einstellung hat sich nichts geändert, ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass ich keine Zigaretten brauche um Stress abzubauen, mich besser zu fühlen oder mich damit für irgendetwas zu belohnen. Keinen Cent will ich mehr ausgeben für dieses Kraut und dessen Sklave sein, so viel steht fest.

Nur warum um alles in der Welt bildet sich meine Nase ein, der Zigarettenqualm einer wartenden Frau vor der Deutschen Bank würde gut riechen und so vertraut? Das muss eine „Fehlermeldung“ meines Gehirns gewesen sein, ganz einfach. Und daraus lerne ich, dass die Nikotinsucht weniger körperlich, als mental ein Problem ist. Lieber würde ich sagen, dass sie ein Problem „war“, aber manchmal holt einen eben diese „mentale Abhängigkeit“ noch ein. Wie eine kleine Gewitterwolke die plötzlich auftaucht und dann auch wieder verschwindet.

Ich wünsche mir also für die Zukunft einen strahlend blauen Himmel!

Bleibt Anke Nichtraucherin? Falls nicht, können Sie 103,60 Euro gewinnen. So geht's.