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Radio Hamburg

Tag 8 - 30.01.2012

RHH - Expired Image

Am Wochenende stand Anke mit ihrem Freund das erste Mal in einer Squash-Halle.

Ich feiere heute eine Woche Rauchfreiheit und fühle mich gut!

Die Begleiterscheinung des Ganzen sind viele neue Erfahrungen, die ich zum Beispiel am Wochenende gemacht habe. Letzten Samstag bin ich das erste Mal in meinem Leben an einem Samstagabend um neun auf meinem Sofa eingepennt und daraufhin zu Hause geblieben. Am Sonntag darauf stand ich mit meinem Freund Mathias plötzlich in einer Sporthalle und habe Squash gespielt! Das war für mich ebenfalls eine Premiere. Allerdings ist Squash nicht meine Sportart, irgendwie komme ich mir total blöde dabei vor, auf eine weiße Betonwand zu spielen und einen viel zu kleinen Ball mit einem ebenfalls sehr kleinen Schläger zu schlagen. Da spiele ich lieber Badminton oder Tennis, beides kann man nämlich auch unter freiem Himmel spielen.

Diese Squash-Halle mit ihrem künstlichen Licht hat mich irgendwie total frustriert. Genauso wie die Tatsache, dass ansonsten nur Profis auf den anderen Courts gespielt haben. Oh mein Gott, für die muss das eine Tragik-Komödie gewesen sein, mir zu zusehen. Aber Hauptsache ich habe mich bewegt und meinen Körper gespürt, der sich rauchfrei wesentlich besser anfühlt.

Mittlerweile bekomme ich auch erste Komplimente wegen meiner frischen und rosigen Gesichtsfarbe. Mehr davon! Ich bin auch nur eine Frau und höre Komplimente gerne! Mein Freund Mathias hat mittlerweile nur noch wenige Komplimente für mich übrig, ihm schlägt momentan in unserer Wochenendbeziehung ein ganz rauer Wind entgegen. Er sagt, ich würde Achterbahn fahren mit meinen Launen und ich wäre sehr schnell, sehr gereizt. Ich verteidige mich: wenn er in einen Hundehaufen sappt und diesen halb tödlichen Geruch mit in mein Auto trägt und dort den platt getretenen Hundehaufen auf der Fußmatte verteilt (ohne es selbst zu riechen), dann kann man sich darüber schon mal aufregen. Nur ein kleines bisschen!

Na gut, trotz meiner Launen (eben genanntes Beispiel war ja nur ein kleiner Auszug), sind wir noch zusammen. Da muss er durch, nicht nur ich. Noch etwas ist mir aufgefallen:  Es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können um mit dem Rauchen aufzuhören. Bei der fiesen Kälte die Hamburg mittlerweile erreicht hat, möchte ich nicht draußen stehen und eine rauchen.