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Planungsfehler

Die teuersten Bauvorhaben

Laut Landesrechnungshof haben verschiedene Projekte rund 300 Millionen Euro mehr gekostet als ursprünglich geplant.

Die Steuerzahler in Hamburg müssen immer wieder Kosten für Fehlplanungen tragen.

Wir Steuerzahler hier in Hamburg müssen erneut die Kosten einer Fehlplanung tragen. Neben den Baukosten für die Elbphilharmonie und die neue U-Bahnlinie 4 sind auch die Ausgaben für den Zentralen Busbahnhof in Bergedorf explodiert. Mit 44 Millionen Euro wird der ZOB mehr als doppelt so teuer wie ursprünglich geplant. Der Landesrechnungshof sagt: Eine sorgfältigere Planung hätte enorm Kosten gespart.

Wie konnten sich die Verwaltungsangestellten so verrechnen? "Es sind zwei Probleme gewesen: Das eine ist, dass bei der ersten Kostenermittlung 2005 nicht gründlich genug gefragt worden ist, welche Folgekosten bei der Deutschen Bundesbahn auftreten. Und der zweite Punkt ist, dass wir beim ZOB eine Vielzahl von Beteiligten haben: Drei Ämter, zwei Verkehrsunternehmen und einen Privaten, die mit ihren Interessen hätten gebündelt werden müssen", so Jann Meyer-Abich, Präsident des Rechnungshofes.

Da wußte offenbar die Rechte nicht, was die Linke tut. "Wenn man das abgesehen hätte, dann hätte man es so ja gewiss nicht gemacht. Da kann man glaube ich sagen, eine solche Organisationsform würde man nicht wieder wählen. Man hat einfach mit zu niedrigen Schätzungen angefangen und nicht alles im Blick gehabt, was nötig war, um die Kosten realistisch schätzen zu können", sagt Stephan Hugo Winters von der Stadtentwicklungsbehörde.

In einem Antrag der SPD mit dem Betreff "explodierende Baukosten" von Anfang 2010 sind verschiedene Projekte aufgelistet.

Hier die teuersten Bauvorhaben der Stadt Hamburg zum Durchklicken:

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Die teuersten Bauvorhaben

 

Park-and-Ride-Haus in Poppenbüttel

Ursprünglich geplante Kosten: 9,5 Mio. Euro

Erhöht auf: 12,2 Mio. Euro

Gestiegen um: 2,7 Mio. Euro.

 
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