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Senatorin Hajduk

Die Stadtbahn kommt

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk will die Stadtbahn auch gegen den Willen der Hamburger bauen.

Die Mehrheit der Hamburger ist gegen die Stadtbahn. Die kommt aber in jedem Fall.

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk will die Stadtbahn auch gegen den Willen der Hamburger bauen. Dass 64 Prozent der Hamburger gegen den Stadtbahnbau sind, zeigt die repräsentative Umfrage des Hamburger Meinungsforschungsinstitutes Trend Research im Auftrag von Radio Hamburg und Oldie 95. Nur 34 Prozent sind dafür.
Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk, werden die Hamburger mit ihrer Entscheidung zur Stadtbahn nicht bevormundet? "Gute Politik darf die Menschen nicht bevormunden, aber Politik muss auch Lösungskonzepte und Vorschläge machen, die für die Zukunft tragfähig sind. Es gibt ja auch Prozesse, wo sich Meinungen wandeln, wenn man erkennt, dass auch solche neuen großen Entscheidungen eine ganz positive Wirkung entfalten können."

Was wollen Sie jetzt machen, um die Kritiker zu überzeugen? "Wie man an dieser Umfrage sieht, sollten wir und müssen wir auch noch deutlich erklären, warum eine Stadtbahn gerade gut für Hamburg ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Menschen davon überzeugen können. Und da werden wir noch eine Menge Überzeugungsarbeit leisten."

Auch Parteichefin Katharina Fegebank glaubt, durch Informationen die Hamburger für die Stadtbahn zu gewinnen. Auf die Frage, was sie denn macht, wenn die Hamburger trotz aller Aufklärung weiterhin gegen die Stadtbahn sind, antwortet sie: "Was-wäre-wenn-Spielchen mache ich jetzt nicht mit. Wir haben klar unsere Forderungen dargelegt und ich betone noch einmal, dass die Stadtbahn eine längst überfällige Maßnahme ist."

Nach dem Kohlekraftwerk Moorburg und der gescheiterten Primarschule ist die Stadtbahn das letzte Prestigeobjekt der GAL.

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