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Die Angst fährt mit

73 Prozent der Hamburger haben Angst in U- oder S-Bahnen.

Eine Umfrage hat ergeben, dass 73 Prozent der Hamburger Angst in U- oder S-Bahnen haben.

Trotz der zunehmenden Angst in U- und S- Bahnen will Hamburgs Innensenator Ahlhaus auf mehr Sicherheitspersonal verzichten. Eine repräsentative Umfrage von Trend Research im Auftrag von Radio Hamburg und Oldie 95 hat ergeben, dass 73 Prozent der Hamburger Angst in U- oder S-Bahnen haben.

Als Reaktion auf die zunehmende Gewalt von Jugendlichen reagiert der Senat mit einem sogenannten Sicherheitskonzept. Vertreter von Polizei und Justiz sollen künftig häufiger und schneller zu sogenannten Fallkonferenzen zusammen kommen - wo Maßnahmen zu Intensivtätern beschlossen werden.

Warum er mehr Sicherheitspersonal im öffentlichen Nahverkehr ablehnt, erklärt Innensenator Christoph Ahlhaus so: "Ich glaube, dass das Patentrezept zur Lösung von Jugendgewalt nicht darin liegt, dass wir an U-Bahn-Stationen zwei Beamte mehr haben - das wird so nicht funktionieren. Sie sehen ja auch, dass sich solche Taten in der Regel aus einer Eskalation heraus entwickeln und eine hohe Emotionalität eine Rolle spielt - auch Alkohol. Wir müssen an die Ursachen", so Christoph Ahlhaus.

Hohe Emotionalität und Aggression aus der Situation heraus in Verbindung mit Alkohol: das sind die Faktoren, die dafür sorgen, dass sich Fußball-Hooligans gegenseitig zusammenschlagen. Rund um kritische Spiele läuft die Polizei mit Hundertschaften auf und setzt nicht allein auf Ursachenforschung.