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Radio Hamburg

Serienmittwoch

Battle um THE WALKING DEAD

Hamburg, 19.08.2015
The Walking Dead

The Walking Dead? Super oder super schlecht?

Zwei Autoren erklären, warum es sich wirklich lohnt eine Serie zu gucken oder warum sie totaler Mist ist! Diese Woche geht's um "The Walking Dead".

Beim Thema "Serien" scheiden sich die Geister: Wir alle sind süchtig, haben aber doch unterschiedliche Lieblinge und einige gehen einfach gar nicht ... Oder doch? Wenn man sich nicht einigen kann, braucht man ein Serien-Battle!

"The Walking Dead"

Jeden Serienmittwoch stellen wir Euch verschiedene aktuelle und berühmte Serien vor und zeigen, warum Ihr diese Serie definitiv sehen, oder unbedingt die Finger davon lassen solltet! Diesen Mittwoch treten beim Serien-Battle um "The Walking Dead" im Chat Online-Redakteur Sebastian gegen Online-Redakteur Lars an. 

Für alle die, die Serie nicht kennen: Die, auf der gleichnamigen Comic-Reihe basierende, TV-Show "The Walking Dead" ist mittlerweile nicht mehr nur in den USA berühmt. Die Zombie-Serie dreht sich um eine Gruppe Überlebender und ihren Anführer Rick, die versuchen die Zombie-Apokalypse zu überleben, wobei nicht immer die Untoten ihre größten Feinde sind. Brutalität und beeindruckend gut geschminkte und verkleidete Zombies sind Merkmale der Serie. 

Serien-Battle

Lars (12:04):  Ich kann mir diesen Hype um Walking Dead einfach nicht erklären. Nach 3 Folgen habe ich mehr als enttäuscht aufgegeben. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir das das letzte Mal bei einer Serie passiert ist. Mein Haupt-Kritikpunkt: Die Charaktere sind total schlecht inszeniert und auch dargestellt. Alles ist total lahm und farblos. Die Story ist langweilig und warum sind die Zombies denn so übertrieben dumm? Also im Sinne von "Ich bin jetzt ein Zombie und weiß nicht mehr, wie man eine Leiter hochklettert oder eine Tür öffnet"-dumm. Ich kann nicht verstehen, wieso das so gute Kritiken hat und außerdem so beliebt ist.

Sebastian (13:02): Zugegeben, das erste Buch habe ich nach der Hälfte wieder zur Seite gelegt - hat mich nicht wirklich überzeugt. Dann habe ich einen Blick in die Serie geworfen und war von Beginn an gefangen. Klar, wer nicht auf Zombies steht, für den ist Walking Dead nichts. Ich finde die Untoten geil animiert und geschminkt. Da können sich andere Zombie-Serien oder Filme gerne was abgucken. Das sie nicht die Hellsten sind und Leitern hochklettern können ist ja klar - haben schließlich kein Hirn mehr :-) Und wenn man die Charaktere erst einmal kennengelernt hat, ist es schon spannend zu sehen, wie sie sich im Laufe der Serie verändern. Da wird aus dem netten Cop von nebenan plötzlich ein skrupelloser Mensch, der auch vor seinen eigenen Leuten nicht zurückschreckt. Allerdings muss ich als Fan der Serie auch zugeben, dass mir Ricks Sohn Carl nach einer gewissen Zeit schon ziemlich auf den Sack gegangen ist. Hier hätten die Macher vielleicht doch Mal über die Besetzung und Rolle nachdenken sollen. Aber das ist schnell vergessen, sobald Andrea wieder in den Mittelpunkt des Geschehens rückt.

Lars (14:43): Ja, über die Effekte, Kostüme, Make-Up kann man in der Tat nichts sagen - das ist großes Kino. Das alleine reicht mir aber nicht für eine gute Serie. Ich will entweder von Anfang an in der Story gefesselt sein oder wenigstens ein paar Charaktere so gut finden, dass ich ihnen weiter folgen möchte. All das hat mir Walking Dead leider überhaupt nicht gegeben. Ich habe mich außerdem tierisch darüber aufgeregt, dass Rick zu Beginn einfach alles so hinnimmt. "Ach, es gibt eine Zombie-Apokalypse und wir müssen jetzt alle töten? OK!" Für mich völlig unbegreiflich, warum er bei seiner ersten Begegnung mit Menschen nicht mal nachfragt, wie das alles passieren konnte. Wie und wo es begonnen hat. Wie lange das alles schon her ist. Ob es Nachrichten, Zeitungen, Posts, Tweets - was auch immer - über die Zeit gibt, in der alles begonnen hat. Ist es weltweit? Nur in den USA? Was machen Militär und Polizei dagegen? Die Fragen hätten ja nicht direkt alle geklärt werden müssen, aber er hätte sie doch wenigstens stellen müssen, oder nicht? Es gibt gefühlt 1.000 Fragen, aber er rennt erst mal mit einer Waffe los und ballert die ersten Zombies ab. Für mich völlig unlogisch.

Sebastian (14:54): Ok, kann man als Kritikpunkt sehen. Er muss ja aber erst mal diverse Zombies abknallen, weil die Serie sonst nach der ersten Folge gleich wieder zu Ende wäre ... Einige der Fragen werden im Laufe der ersten Folgen aber auch beantwortet. Und dass es nicht gleich zu Beginn ein Frage & Antwort-Massaker gibt, finde ich überhaupt nicht schlimm. Mich stört es überhaupt nicht, wenn sich viele Dinge erst im Laufe der Staffeln klären. Das macht ja auch einen Spannungsbogen aus. Sonst könnten sie nach der ersten Staffel aufhören - was dir ja sehr entgegengekommen wäre :-)

Lars (15:07): Es geht mir ja nicht darum, dass die Fragen unbedingt sofort geklärt werden sollen. Es geht mir darum, dass ich den Charakter an sich total unglaubwürdig finde, weil der diese Fragen gar nicht erst stellt. Man sitzt doch als Zuschauer davor und denkt sich: "Ok, was würde ich jetzt tun? Ich würde erst mal alle möglichen Fragen stellen, weil ich total überfordert mit der Situation bin." Rick hingegen denkt sich: "Zombies? OK, cool. Dann fahr ich mal nach Atlanta!" Hä? Die ersten Folgen hatten ein paar Höhepunkte, das stimmt schon. Aber ich habe da weder Potenzial für die zukünftigen Folgen gesehen, noch hat mich die Spannung an den Sitz gefesselt. Aber der Erfolg der Serie scheint Dir ja recht zu geben. Was TV-Awards und Zuschauerzahlen angeht, ist TWD ja momentan kaum zu toppen. Aber ich kann damit leben, wenn mal ein Hype völlig an mir vorbeigeht :)

Sebastian (15:14): Das ist ja das Schöne an Serien. Die einen finden Gefallen daran, die anderen können damit so gar nichts anfangen :-) So geht's mir mit Game of Thrones - drei Folgen geguckt und abgeschaltet, weil ich damit überhaupt nichts anfangen kann. Aber das ist eine andere Geschichte. 

 

Wem stimmst Du zu?

Eindeutig Lars! The Walking Dead ist nur schlecht.
Walking Dead ist geil. Sebastian vor!

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