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Radio Hamburg

Jauch-Talk wird beendet

Die denkwürdigsten Momente der Talkshow

Berlin, 28.11.2015
Günther Jauch

Günther Jauch verlässt die ARD.

Vom Stinkefinger-Gate bis zu Zuschauern, die die Bühne stürmten: Nach vier Jahren endet die sonntägliche Talkshow von Günther Jauch - wir haben die Highlights für Euch.

So ganz zufrieden war man mit der Politik-Talkshow von Günther Jauch im Ersten wohl nie so ganz. Nach dem überraschenden Aus der Talkshow schreibt die ARD zwar, die Talkshow sei "pointiert, hintergründig, emotional und auch mal unterhaltsam aufbereitet" gewesen, doch so recht in Gang wollten viele Ausgaben der Sonntagsshow nicht kommen. Oft plätscherten die Gespräche vor sich hin, verliefen ins Leere, lockte Jauch die abgebrühten Gäste zu wenig aus der Reserve und blieb als Gesprächsführer auch sonst eher grau und sowieso für die meisten am Ende immer nur der Wer-wird-Millionär-Moderator.

Vertrag endet

Wie der für die Talkshow zuständige NDR schreibt, ende der Vertrag zwischen Jauch und dem ARD zum Ende des Jahres 2015. Nach vier erfolgreichen Jahren würde damit die Zusammenarbeit enden, da Jauch "sowohl aus beruflichen, als auch aus privaten Gründen" das Angebot nicht angekommen habe. Im Schnitt erreichten die gezeigten Sendungen 4,62 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 16,2 Prozent. Wer die Nachfolge von Jauch ab 2016 antreten wird, steht indes noch nicht fest.

Was bleibt?

Jauchs Sendung wird am Ende hauptsächlich durch ihre kleineren und größeren Skandälchen in Erinnerungen bleiben. Die Skandal-Highlights aus vier Jahren der Günther-Jauch-Talkshow haben wir für Euch zusammengetragen!

Stinkefinger-Gate

Im März 2015 präsentierte man dem aus Athen zugeschalteten griechischen Finanzminister Varoufakis ein Video, in dem er der Grieche vermeintlich den Deutschen den Stinkefinger zeigt. Varoufakis reagierte empört und sprach von einer Fälschung. Der Zoff um die Echtheit des Videos trieb tagelang die Öffentlichkeit um und wurde von TV-Moderator Jan Böhmermann genial auf die Spitze getrieben.

Giovanni di Lorenzos Wahldebakel

Nach der Europawahl im Mai 2014 verkündete "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in der Talkshow, dass er bei der Wahl gleich zwei Mal gewählt hätte. Er habe schließlich den deutschen und italienischen Pass. Was folgte, war ein deutschlandweiter Aufschrei, den Lorenzo so nicht erwartet hatte. 

Störenfriede stürmen die Bühne

Gleich zweimal stürmten Protestler die Bühne der Talkshow. Im Mai 2012 unterbrach ein Aktivist die Sendung nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, wird dabei aber recht unsanft von der Security aus dem Studio getragen. Jauch holt den Mann mit den Worten: "Holen Sie den Mann bitte zurück, hier wird keiner einfach aus der Sendung wie in der Ukraine rausgehauen", zurück in die Sendung und lässt ihn seine Meinung äußern.

2014 wurde die Bühne beim Thema "Uli Hoeneß" erneut gestürmt und der Mann wieder einmal ziemlich grob von den Kameras ferngehalten. Jauch reagiert recht gelassen: "Das ist ja nicht das erste Mal passiert" und erklärt am Ende, was das Ziel des Störers gewesen sei.

(san)

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