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Radio Hamburg

Das ging in die Hose

Sat.1 verbannt Vorabendserie "Mila" zu Sixx

Berlin, 18.09.2015
Sat.1 Serie Mila Susan Sideropoulos und Laura Osswald

Susan Sideropoulos als "Mila" und ihre Schauspielkollegin Laura Osswald können sich schon bald einen neuen Job suchen.

Was Sat.1. momentan auch am Vorabend versucht, so recht klappen will eigentlich nichts. Wegen katastrophaler Quoten muss die neue Serie "Mila" nun ihren Platz räumen.

Der Bällchensender Sat.1 kann es den deutschen Fernsehzuschauern am Vorabend momentan aber auch einfach nicht recht machen. Nachdem man im ersten Halbjahr bereits mit der Reality-Show "Newtopia" gnadenlos baden ging, kann man in der Programmetage zwei Wochen nach dem Start auch die neue Telenovela "Mila" als Quotenflop in den Giftschrank stellen. Am Freitag (18.09) gab der Sender bekannt, dass man die 19-Uhr-Serie mit sofortiger Wirkung beim Schwestersender "sixx" verbraten werden. Die Geschichten um "Mila" wird ab dem 26. September immer samstags zu sehen sein. 

Quoten jenseits von Gut und Böse

Angesichts der katastrophalen Einschaltquoten, die nicht einmal der Zuschauerflop "Newtopia" in seinen schlimmsten Tagen auch nur ansatzweise unterbieten konnte, war die Entscheidung der Sat.1-Verantwortlichen nur eine Frage der Zeit. Nach nur zehn Sendetagen fliegt aber nicht nur die neue Susan Sideropoulus mit "Mila" hochkant aus dem Programm, sondern auch das neue Magazin "Unser Tag", das im Anschluss ab 19:30 Uhr mit 2,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum ebenso katastrophal lief. "Leider haben die Zuschauer beide Formate auf dem Vorabend-Sendeplatz nicht angenommen", sagte die Sprecherin. "Mila" hatte beim Publikum ab drei Jahre rund 3,5 Prozent Marktanteil, beim für die Werbewirtschaft wichtigen Publikum zwischen 14 und 49 knapp 5 Prozent - deutlich zu wenig für Sat.1.

Ende mit Schrecken

Bei "sixx" soll das Kapitel "Mila" jetzt möglichst schnell beendet werden. Jeden Samstag sind dann ab 20:15 Uhr fünf Folgen am Stück zu sehen. Die wenigen Fans der Serie können also aufatmen, auch sollen die Geschichten vernünftig beendet werden. "Wir werden die Geschichte von 'Mila' bei Sixx zur besten Sendezeit sinnvoll zu Ende erzählen", sagte eine Sprecherin. "Die genaue Folgenanzahl geben wir noch bekannt." Nach der ursprünglichen Planung wollte Sat.1 die Serie an 287 Tagen zeigen. Die werden es sicherlich nicht werden. Wie "Quotenmeter" berichtet, wird die Produktion vorzeitig eingestellt werden. Betroffen sind davon in Berlin etwa 100 Produktionsmitarbeiter.

Mal wieder ein neues Vorabendprogramm

Guter Rat ist bei den Sat.1-Machern jetzt teuer und es bleibt anzunehmen, dass der Sat.1-Vorabend auf lange Sicht Zuschauer-Brachland bleiben wird. In den kommenden Wochen setzt man deshalb lieber gleich auf bewährte und möglichst billige Kost. Von Montag (21.09) an werde auf dem werktäglichen Sendeplatz zwischen 19 und 20 Uhr die Dokusoap "In Gefahr" zu sehen sein, teilte der Sender am Freitag mit. Besserung ist damit allerdings kaum in Sicht.

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